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Latest news: „Denk mal – worauf baut Europa?“ – hier entlang zu den Themen des 65. Europäischen Wettbewerbs

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Fröhling/Reuther

2010 3-2: Kinderarbeit

Im 19. Jahrhundert waren Familien in vielen Regionen Europas so arm, dass auch die Kinder arbeiten mussten – oft unter schwierigen Bedingungen. Weil diese Kinder nicht zur Schule gehen konnten, blieben sie meist auch als Erwachsene arm und schickten ihre eigenen Kinder oft wiederum arbeiten. Was wurde von Staat, Gewerkschaften, Unternehmen und Kirchen in Europa früher gegen diese Entwicklung unternommen?

Gruppenarbeit, 14 Jahre, Staatliche Steigerwaldrealschule, Ebrach, Bayern

Kommentar der Jury: Die beiden Fünfzehnjährigen haben sich mit dem Thema „Ein Teufelskreis der Armut“ auseinandergesetzt. Sie haben den Kampf gegen die Kinderarbeit in Europa seit dem 19. Jahrhundert bis heute recherchiert und einen zusammenfassenden Informationstext daraus entwickelt. Ursachen und Folgen der Kinderarbeit werden ebenso aufgezeigt wie die wesentlichen Entwicklungslinien und die anfänglich zurückhaltende gesetzgeberische Tätigkeit der Regierungen. Der Text ist einfach und verständlich formuliert.

Der Text wird als Aufdruck auf einem Pullover präsentiert und verwandelt das Kleidungsstück in einen Informationsträger besonderer Art. Eine gute Idee, die es ermöglicht, die Information im wahrsten Sinne „in die Öffentlichkeit“ zu tragen.

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