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Latest news: „Denk mal – worauf baut Europa?“ – hier entlang zu den Themen des 65. Europäischen Wettbewerbs

Ergebnisse

Auswertung des 64. Europäischen Wettbewerbs

Motiv: Jonas Thie, 19 Jahre, Lothar-von-Faber-Schule

In der 64. Wettbewerbsrunde konnte der Europäische Wettbewerb  85.229 Schülerinnen und Schüler motivieren, unter dem Motto „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ auf Spurensuche in Europas reichen Kulturschatz zu gehen und die kulturelle Vielfalt Europas selbstständig zu erforschen. Dabei waren Vielfalt und Individualität gefragt: Ob Gemälde, Trickfilm, Plakatserie, Comic oder Hip Hop-Video – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Ein sattes Plus von 10.5 % bzw. 8.090 Schüler/innen gegenüber dem Vorjahr beweist – die Themen der 64. Wettbewerbsrunde kamen in den Schulen gut an. Bundesweit beteiligten sich 1.240 Schulen am Europäischen Wettbewerb, 87 Schulen mehr als im Vorjahr. Den höchsten Anteil haben dabei Gymnasien (36,5 %) und Grundschulen (28,8 %), den größten Zuwachs konnten Fachoberschulen verzeichnen (+ 43 %).

Der stärkste Anstieg fand in der Altersgruppe 10 bis 13 Jahre statt (+ 16 %), aber auch die jüngste Altersgruppe und die 14 bis 16jährigen erfreuten sich wachsender Teilnahmezahlen. Bei den ältesten Schüler/innen, deren Anteil in den letzten Jahren stark angestiegen war, ist erstmals ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Dieser ist allerdings auf den deutlichen Anstieg der Teilnahmezahlen in der Sonderaufgabe zurückzuführen, hier finden sich viele Schüler/innen der ältesten Jahrgänge wieder.

„In Europa angekommen – und nun?“ – mit der Sonderaufgabe adressierte der 64. Europäische Wettbewerb geflüchtete Schüler/innen und diejenigen, die mit ihnen zusammen leben und lernen. Dieser Impuls zur kreativen Integrationsarbeit wurde begeistert aufgenommen – 2.450 Schüler/innen mit und ohne Migrationshintergrund reichten Bilder, Texte und Videos zur Lebensrealität Geflüchteter ein. 24 Teilnehmende wurden dafür auf Bundesebene mit einem Kreativseminar ausgezeichnet, in dem Geflüchtete und ihre einheimischen Mitschüler/innen zusammen Musik, Tanz und Theater erleben.

Auch andere Aufgabenstellungen erfreuten sich positiver Resonanz: Die Jüngsten reichten besonders viele Arbeiten zu „1-1 So feiert man in Europa“ ein, die 10 bis 13jährigen wiederum bevorzugten die Aufgabe „2-2 Sagengestalten heute“ – mit über 15.000 bundesweit eingereichten Arbeiten die am stärksten nachgefragte Aufgabe des 64. Europäischen Wettbewerbs. Ähnlich beliebt war die futuristische Aufgabe „3-2 Europa 4.0 – Beam me to 2027

568 Preise standen auf Bundesebene zur Verfügung – darunter Geld- und Sachpreise für die Jüngeren und Reisepreise nach Brüssel, Berlin und Straßburg für die Älteren. Insgesamt wurden 30  Auszeichnungen „Beste Arbeit der Aufgabe“ vergeben – 13 in der Bildjury, 7 in der Text- und 10 in der Medienjury. Die Bundes- und Landespreise werden in den kommenden Monaten auf über 60 Preisverleihungen feierlich übergeben. Neben den Schüler/innen erhalten in diesem Jahr auch Lehrkräfte, deren Schüler/innen auf Bundesebene erfolgreich waren, eine Anerkennungsurkunde.

Die statistischen Ergebnisse der 64. Wettbewerbsrunde und die Beteiligungszahlen der einzelnen Bundesländer finden Sie ausführlich aufgeschlüsselt in der Statistik 64. Europäischer Wettbewerb. Wir haben die Ergebnisse der 64. Runde außerdem in der Broschüre Zahlen und Fakten zum 64. EW 2017 zusammengefasst. Sie geht den beteiligten Schulen und Behörden in Druckform zu.

Wir gratulieren allen erfolgreichen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Schulen! Vielen Dank für Ihre / Eure Teilnahme, viel Spaß auf den zahlreichen Preisverleihungen und hoffentlich bis zum nächsten Jahr!

Preisträger/innen 2017

Die Bundesjury des 64. Europäischen Wettbewerbs 2017 tagte vom 26. bis 31. März 2017 und zeichnete die besten Arbeiten auf Bundesebene mit Preisen aus. Die Ergebnisse der Preisvergabe wird den Schulen direkt mitgeteilt. Nachfolgend finden Sie  für jedes Bundesland eine Übersicht der auf Bundesebene beteiligten Schulen mit den Preisen, die ihre Schülerinnen und Schüler errungen haben. Schülerinnen und Schüler, die einer Namensnennung nicht zugestimmt haben, sind mit „ohne Namensnennung.“ aufgeführt.

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Deutsche Schulen im Ausland