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Baden-Württemberg | Viele Preise gingen in den Neckar-Odenwald

Ausstellung zum 63. Europäischen Wettbewerb für Schulen eröffnet – fünf Bundespreise gingen in den Neckar-Odenwald-Kreis.

Mosbach. (frh) Es ist der älteste Schülerwettbewerb in Deutschland und dreht sich um die künstlerische Auseinandersetzung mit sozialen Themen in europäischem Kontext. Und für die Teilnehmer aus dem Neckar-Odenwald-Kreis in der Konkurrenz von 77.000 bundesweit lief es dieses Jahr außerordentlich erfolgreich: 61 Ortspreise, 16 Landespreise und sogar fünf Bundespreise wurden von der Fachjury zugesprochen. Für letztere winkte zudem der Besuch eines besonderen Kunstseminars in Halle an der Saale. Am Freitagabend wurden in der Kundenhalle der Sparkasse Neckartal-Odenwald in Mosbach die Preise vergeben und die Ausstellung offiziell eröffnet.

Getragen wird der Wettbewerb vom Verein Europäische Bewegung Deutschland – im Neckar-Odenwald durchgeführt von der Europa-Union in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Neckartal-Odenwald. Für letztere begrüßte deren Direktor Gerhard Stock die zahlreich gekommenen Gäste, unter denen auch viele die jungen Künstler betreuende Lehrkräfte waren. Die Schirmherrschaft lag einmal mehr bei Landrat Dr. Achim Brötel, der in seiner Begrüßungsansprache den europäischen Gedanken hinter dem Wettbewerb betonte. Das Motto „Gemeinsam in Frieden leben!“ sei „nicht nur eine Aussage, sondern vor allem auch eine Aufforderung an uns alle“. Als „überzeugter Europäer“ bekannte sich auch Bundestagsabgeordneter Alois Gerig (CDU), der in seinem Grußwort nicht nur den Preisträgern gratulierte, sondern allen 587 Teilnehmern des Landkreis dankte, „ihr Gehirn eingeschaltet“ zu haben, um die gesellschaftlichen Fragestellungen gedanklich zu durchdringen. Die Anwesenheit einer polnischen Austauschgruppe, die am Mosbacher Nicolaus-Kistner-Gymnasium (NKG) zu Gast war (wir berichteten), unterstrich den europäischen Geist zusätzlich.

Den Wettbewerb und seinen Modus stellte der Vorsitzende der Europa Union im Neckar-Odenwald, Karlheinz Neser vor. Es gab zum inhaltlichen Wettbewerbsthema konkretisierende Module, zugeschnitten auf die unterschiedlichen Altersklassen – denn der Wettbewerb richtete sich an alle Schularten von der ersten bis zur 13. Klasse. „Ich bin wie ich bin“, „Ab heute bin ich mutig“, „Frieden ist eine Kunst“ oder „Cybermobbing – nur ein harmloser Streich?“  lauteten beispielsweise die wählbaren Themen. Gemeinsam mit Landrat und Schirmherr überreichte er die Urkunden.

Bevor Karlheinz Neser zum Stehempfang überleitete, gab er auch bekannt, dass er seinen Vorsitz bei der Europa-Union, den er seit 1981 inne hat, demnächst in jüngere Hände legen werde. Seinen designierten Nachfolger benannte er dabei ebenfalls – Fabian Berger aus Walldürn, der sich bisher bei den Jungen Europäischen Föderalisten engagiert, soll in Kürze in dieses Amt gewählt werden. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage durch Schüler der Musikschule Mosbach mit Gitarrenstücken.


Ortspreise erhielten: Luis Zimmermann, Adrian Buding, Selin Große, Nadine Eppel, Hannah Augustin, Pepe Glöckner, Flora Stojkaj, Julia Ebert, Jaro Galm, Lennart Leuthner, Maxine Hannah Tonini, Tim Eßer, Fabienne Klein, Amelie Mann, Hannah Glaser, Amina Abdelkader, Laura Morina, Marlene Seidler, Ida Stahl, Ceylan Yildirim, Luna Gramlich, Camille Dupont, Leonie Bell

Landespreise erhielten: Tim-Jannik Eck, Cyrill Walser, Annika Zaich, Jette Zizmann, Finia Kraus, Katharina Pratscher, Selin Aktürk, Anna Großkopf, Annabelle Schoder

Bundespreise erhielten: Tim-Jannik Eck, Cyrill Walser, Annika Zaich, Jette Zizmann, Finia Kraus

Bericht erschienen am 13.6.2016 in der Moosbacher Zeitung

 

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