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  • 01.03.2017
Brandenburg

Brandenburg | Frische Ideen für den Europäischen Wettbewerb

Einen Vormittag voller Ideen erlebte die Projektleiterin des Europäischen Wettbewerbs, Janin Hartmann,  bei der Brandenburger Landesjury am vergangenen Montag. Sie besuchte die Landesjury zum einen, um sich einen Einblick in die Anzahl und Qualität der diesjährigen Wettbewerbsbeiträge zu verschaffen, andererseits aber auch, um sich mit den Akteuren vor Ort über die Stärkung des Europäischen Wettbewerbs auszutauschen.

Anlass und Grundlage für den Austausch war eine IST-Analyse, die Kultusministerium und Landesstelle extern beauftragt hatten, um herauszufinden, wie der Europäische Wettbewerb an Brandenburger Schulen angenommen wird. Anja Dau, Geschäftsführerin von New Roses Corporate Communications, hatte bestehende Kommunikationsformate analysiert und mit 30 Schulen sowie anderen Landesstellen gesprochen und in einem fundierten Dokument Stärken und Schwächen des Wettbewerbs im Land Brandenburg zusammen gefasst. Ihre Rückmeldungen sorgten für reichlich Gesprächsstoff bei den Anwesenden – darunter die Mitarbeiter der Landesstelle, langjährige und neue Juror/innen sowie Klaus-Dieter Pohl, der zuständige Referent im Kultusministerium.

Die Anwesenden waren sich einig, dass sie sich eine höhere Beteiligung am Europäischen Wettbewerb in Brandenburg wünschen. Mit aktuell durchschnittlich 800 Teilnehmenden von 11 Schulen ist die Beteiligung zwar relativ stabil, aber auf einem niedrigen Niveau. Als Gründe wurden dafür Überlastung der Lehrkräfte und eine zu hohe Anzahl von Schülerwettbewerben identifiziert, auch die Optimierung der Kommunikationsformate wurde diskutiert. Gemeinsam wurden zahlreiche Ideen zur Stärkung des Europäischen Wettbewerbs entwickelt, bei der Umsetzung werden Bundes- und Landesstelle und Kultusministerium eng zusammenarbeiten.

Doch zunächst steht die Auswertung der aktuellen Wettbewerbsrunde im Fokus. Bis Dienstagmittag wurden die aktuellen Einreichungen juriert, die besten Arbeiten werden an die Bundesebene weitergereicht. Im Frühsommer werden die glücklichen Brandenburger Gewinner/innen dann im Potsdamer Landtag ausgezeichnet.

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