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Tagung der AG Bundeswettbewerbe: Talente finden, motivieren, fördern
Schulische Leistungs- und Motivationswettbewerbe eint ihr Anspruch, Talente zu finden, zu motivieren und zu fördern. Dementsprechend ging es bei der dritten gemeinsamen Tagung der AG Bundeswettbewerbe als Zusammenschluss der pädagogisch sinnvollen Wettbewerbe mit der Kultusministerkonferenz um Talent und Talentreserven von Schülerinnen und Schülern. Als AG-Gründungsmitglied kommt der Europäische Wettbewerb demnach nicht nur seinem speziellen Auftrag nach, Europa in das Klassenzimmer zu tragen und Lehrkräfte bei der Vermittlung von Europathemen im Unterricht zu unterstützen. Der Wettbewerb schafft es auch, Kreativität freizusetzen, und bietet sich als freiwillige Alternative zur schulischen Leistungsbewertung an.
Das Programm der Tagung, die am 27. und 28. Februar in Frankfurt stattfand, legte den Schwerpunkt neben der inhaltlichen Auseinandersetzung in Vorträgen und Diskussionen im World-Café-Format vor allem auf die Präsentation ausgewählter Mitgliedswettbewerbe. Zudem blieb genug Raum für den bilateralen Austausch zwischen Wettbewerbsmachern aus der AG und den Wettbewerbsreferenten der Kultusministerien.
Erstmals Vernetzungstreffen der Landesbeauftragten
Um die Landesbeauftragten des Europäischen Wettbewerbs stärker in ihrer Arbeit zu unterstützen, organisiert die Geschäftsstelle des Wettbewerbs erstmals ein Vernetzungstreffen. Ende Mai werden sich das Projektteam und die 15 Landesleiter im Sekretariat der Kultusministerkonferenz vor allem über den Ablauf des Wettbewerbs in den Ländern austauschen. Ziel ist eine Professionalisierung vor allem der Öffentlichkeitsarbeit und der Jurierung der Schülerarbeiten. Der Projektleiter wird dazu auch das Arbeitsprogramm 2012/13 vorstellen, das konkrete Unterstützungsangebote vorsieht.
Fachforum Europa vernetzt Bildungs-Multiplikatoren
Wie kann Europa vermittelt werden? Als roter Faden und Leitmotiv zog sich diese grundlegende Frage durch das Fachforum Europa 2012, das vom 1. bis 3. Februar in Hamburg als Kooperationsveranstaltung von JUGEND für Europa, der Bundeszentrale für politische Bildung, der Körber-Stiftung, dem Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland und der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar stattfand.
Das Fachforum Europa richtete sich als Austausch- und Vernetzungsformat vor allem an Multiplikatoren der europabezogenen Jugendbildung. Es setzte neue Impulse, gab Anregungen und zeigte Beispiele guter Praxis der formalen und nonformalen Europabildung auf. Durch Workshops und Debatten wurden inhaltliche und methodische Anstöße gegeben, wie Fachkräfte – gerade auch mit europakritischen Jugendlichen – das Thema bearbeiten und auf aktuelle Tendenzen und Problemlagen reagieren können.
Einen Tagungsbericht finden Sie auf der Webseite unseres Kooperationspartners JUGEND für Europa.
EBD-Vorstand begrüßt einstimmig Arbeitsplan 2012/13 des Europäischen Wettbewerbs
Ein von Florian Strasser, dem neuen Leiter des Wettbewerbs, erarbeitetes Konzept sieht vor allem eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Europäisierung für den Wettbewerb vor. Der Vorstand der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) stimmte vor allen den Vorschlägen zur Einführung eines neuen Wettbewerbszweigs und zur Wiedereinführung des Wettbewerbs in Nordrhein-Westfalen zu.
Bereits Mitte Januar hatte der von der KMK eingesetzte Lenkungsausschuss unter Vorsitz von Sabine Aichholz aus dem Kultusministerium Baden-Württemberg dem Arbeitsplan gutgeheißen. EBD-Generalsekretär Bernd Hüttemann wurde zudem beauftragt, den bestehenden Bonn-Berlin-Umzugsbeschluss zum Oktober 2012 umzusetzen und das Bonner Büro aufzulösen.
Friedrich-Ebert-Stiftung richtet Preisträgerseminar für Teilnehmer des Europäischen Wettbewerbs aus
Das Miterleben der praktischen Seite von Europapolitik ist eines Hauptziele der Bildungsarbeit des "Forum Jugend und Politik" der Friedrich-Ebert-Stiftung. Nur logisch daher, dass die EBD-Mitgliedsorganisation jährlich für 20 ausgezeichnete Teilnehmer des Europäischen Wettbewerbs ein mehrtägiges Preisträgerseminar in Straßburg organisiert.
Die Schülerinnen und Schüler treffen sich dort unter anderem mit Europaparlamentariern. Die für das Seminar verantwortliche Referentin Rebecca Demars bekräftigte, dass die Seminare auch in Zukunft fortgesetzt werden. Interessiert zeigte sich die Friedrich-Ebert-Stiftung an der weitergehenden Europäisierung des ältesten Schülerwettbewerbs Deutschlands. Vorschlägen zur Durchführung eines grenzüberschreitenden Moduls hatte am Vortag der Lenkungsausschuss des Europäischen Wettbewerbs zugestimmt.





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