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„Gemeinsam in Frieden leben“ – 63. EW erfolgreich abgeschlossen

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„Gemeinsam in Frieden leben“ – das war das Motto des 63. Europäischen Wettbewerbs. Es traf offensichtlich einen Nerv – denn viele Schulen, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler sehen sich zurzeit mit der Herausforderung  konfrontiert, Kinder und Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft zu integrieren, viele davon mit traumatischen Erfahrungen. Der Europäische Wettbewerb unterstützte diese Integrationsarbeit mit altersgerechten Aufgabenstellungen zu Mobbing, Gewalt gegen Frauen und Mädchen,  Zivilcourage und gewaltfreier Konfliktlösung.

Die Resonanz war groß  –  77.139 Schüle­rinnen und Schüler von 1.153 Schu­len nahmen am 63. Europäischen Wettbewerb teil.  Die Landesjurys hatten entsprechend viel zu tun, nach Bewertung und Auszeichnung auf Landesebene reichten sie die besten 1.634 Arbeiten an die Bundesjury weiter, diese vergab an 671 Schülerinnen und Schüler wertvolle Bundespreise. 26 Arbeiten erhielten sogar die höchste Auszeichnung des Europäischen Wettbewerbs – den Pokal für die beste Arbeit einer Aufgabe, entweder in der Kategorie Bild, Text oder Medien.

Auffallend war in diesem  Jahr erneut der starke Anstieg der Beteiligung unter den älteren Schülerinnen und Schülern. Nachdem bereits in den letzten Jahren die Teilnahmezahlen deutlich stiegen, konnte dieses Jahr im Modul 4 mit einer Steigerung von 55 % ein Rekord verzeichnet werden – ein deutliches Signal, dass die Aufgabenstellungen den Bedürfnissen der Lehrkräfte in der Sekundarstufe II entsprechen.

Vielfalt ist die große Stärke des Europäischen Wettbewerbs, nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch. Auch in der 63. Wettbewerbsrunde bewiesen die Schülerinnen und Schüler beeindruckende Fantasie, Kreativität und politisches Wissen.

16_1-1_KursaweDie Jüngsten befassten sich unter anderem mit europäischen Märchen – zu dem Thema „Alles wird gut“ malte Marlene Kursawe aus Thüringen, wie Rotkäppchen aus dem Bauch des Wolfes befreit wurde.

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Bei den 10 bis 13jährigen zeigte Ceyda Kaya aus Baden Württemberg zu der Aufgabe „Ab heute bin ich mutig“ eindrucksvoll, wie sie Streit schlichtet.

 

02_4-3_MeierAufgaben, die besonders bewegende Arbeiten hervorriefen, befassten sich mit Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Lisa Meier aus Bayern reichte eines von vielen bedrückenden Bildern zum Thema „Gewalt im Alltag“ ein. In der diesjährigen Sonderaufgabe war die Komposition eines Friedensliedes gefordert – die glücklichen Gewinner können sich über einen Musikworkshop und die professionelle Produktion ihres Liedes freuen. Neben Bildern, Plakaten und Liedern wurden auch Bücher, Texte und Filme eingereicht und ausgezeichnet, diese werden in den kommenden Wochen sukzessive auf der Website des Europäischen Wettbewerbs veröffentlicht.

Der eTwinning-Zweig erfreute sich in der 63. Wettbewerbsrunde großer Beliebtheit, die Beteiligung stieg um 59 %. Die spannenden internationalen Onlineprojekte werden momentan evaluiert und zeitnah gesondert veröffentlicht.

In den kommenden Wochen werden die Landesstellen, Schulen, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler über die Ergebnisse informiert und die Bundespreise versendet, so dass bald die Preisverleihungen starten können. Und dann wird gefeiert!  Wir gratulieren allen erfolgreichen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Schulen, danken für die Teilnahme und freuen uns auf das nächste Jahr!

Details zu den Beteiligungszahlen sowie die Listen der Bundespreisträger/innen und unsere Publikation Zahlen und Fakten zum 63. EW finden Sie unter Ergebnisse 63. EW.

 

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