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Inspiration und Austausch – das Netzwerktreffen der Landesbeauftragten des Europäischen Wettbewerbs

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© EBD/ Nahr

Aus ganz Deutschland kamen sie nach Berlin – die Landesbeauftragten des Europäischen Wettbewerbs trafen sich am 15.06.2016 zum jährlichen Netzwerktreffen beim Trägerverein Europäische Bewegung Deutschland e.V..  Auf der Tagesordnung stand neben der Auswertung der abgeschlossenen 63. Wettbewerbsrunde,  Kooperationen und Neuerungen vor allem der Austausch.

So vielfältig wie der Europäische Wettbewerb ist nämlich auch dessen Umsetzung und Organisation vor Ort. Zwar hat jedes Land eine/n vom Kultusministerium bestellten Landesbeauftragte/n, doch sind deren Arbeitsbedingungen ganz unterschiedlich. Die Teilnahmezahlen variieren je nach Bundesland zwischen wenigen hundert und über 20.000 Teilnehmern – entsprechend unterschiedlich ist auch der Koordinierungsaufwand, die Organisation der Landesjury und der Auszeichnungsveranstaltungen. In jedem Land hat sich im Laufe der vielen Jahrzehnte des Bestehens des Wettbewerbs eine andere Struktur an Unterstützern und erfolgreichen Formaten entwickelt. Viele Länder arbeiten eng mit der Europa Union zusammen, einige bieten Lehrerfortbildungen an, andere geben eigene Publikationen heraus – der jährliche Austausch darüber inspiriert und stärkt die Arbeit auf Landes-, aber auch auf Bundesebene.

Auch von Seiten der Bundesgeschäftsstelle gab es zahlreiche Vorschläge und Initiativen für die Weiterentwicklung des Europäischen Wettbewerbs, die von den Landesbeauftragten positiv aufgenommen wurden. Der erstmals erstellte „Best of“ Kurzfilm über die abgeschlossene Wettbewerbsrunde soll auf Wunsch der Anwesenden zu einem festen Format der Öffentlichkeitsarbeit werden. Die Kooperationen mit eTwinning und Europa macht Schule wurden als sinnvolle Maßnahmen zur Europäisierung begrüßt, die für 2016 erstmals geplante Lehrerfortbildung ebenfalls.

Für Aufregung sorgte die Präsentation der Onlinedatenbank, die im kommenden Schuljahr getestet und in der 65. Wettbewerbsrunde eingeführt wird, um spätestens 2020 die aktuelle Teilnehmererfassung zu ersetzen.  Der Umstieg auf die digitale Teilnehmerverwaltung erfordert eine Umstellung aller Beteiligten, führt aber zu einer wesentlichen Reduktion des Arbeitsaufwandes und der Fehlerquoten.

Nach fünf Stunden intensiver und engagierter Diskussion reisten die Landesbeauftragten wieder ab – den Kopf voller neuer Ideen und Pläne, wie man den ältesten Schülerwettbewerb Deutschlands auch künftig lebendig und schülernah gestalten kann.

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