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Jannik’s Erlebnisbericht | “United in diversity! Wishful thinking or reality in Europe?“

“United in diversity! Wishful thinking or reality in Europe? Young Europeans are debating“ – lautete das Motto, zu dem sich acht deutsche Preisträgerinnen und Preisträger eine Woche lang mit Teilnehmenden aus Griechenland, Kroatien und Polen austauschten. Die Europäische Jugendbegegnung an der Europäischen Akademie Otzenhausen fand vom 25. Juli bis 1. Juli 2018 statt.

Jannik Reuter, Schüler des Gymnasiums Leopoldinum, Detmold hat ein Drehbuch mit dem Titel: „Gegen das Vergessen: Warum Europa nach wie vor unverzichtbar ist – und was das für uns Europäer bedeutet“ erstellt. Darin geht er den Fragen „Wo ist Europa für Sie Traum und Hoffnung? Wo wird Europa für Sie im Alltag notwendig?“ auf den Grund. Was er als Bundespreisträger des Europäischen Wettbewerbs in Otzenhausen erlebt hat und was es für ihn gebracht hat, lesen Sie hier:

Ausflug im Rahmen der internationalen Preisträgerbegegnung Otzenhausen ©Jannik Reuter

„Wie vermutlich alle Teilnehmer am Europäischen Schülerwettbewerb, die ein Jugendseminar in Otzenhausen gewonnen hatten, war ich sehr gespannt auf den Aufenthalt. So viele Fragen waren offen: Welche Inhalte werden uns vermittelt? Was werden wir erleben? Wie ist die Unterkunft? Mit was für Menschen werde ich immerhin sechs Tage lang zusammen leben und lernen?

Im Folgenden werde ich diese Fragen so gut es geht beantworten.

Zuallererst hatte ich erwartet, dass wir mit Zahlen, Daten und Fakten über Europa, die EU und über andere Kulturen „zugeballert“ werden. Diese Annahme entpuppte sich als völlig falsch. Im Fokus stand eher eine ideelle Förderung, wobei Offenheit und Interesse an anderen Kulturen geweckt wurde. In der Praxis bedeutete

Europäische Akademie Otzenhausen ist mit den internationalen Preisträgerinnen und Preisträgern im Europäischen Parlament in Straßburg zu Gast © Jannik Reuter

das spielerisches Lernen, viel Gruppenarbeit, eigenständiges Erarbeiten von Informationsmaterial und Ausflüge nach Straßburg, Saarbrücken, Luxemburg und Schengen. Letztere waren nicht zuletzt wegen der Schönheit von Straßburg und Luxemburg ein echter Höhepunkt. Außerdem wurde sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Teilnehmer sich kennenlernen und ein Gemeinschaftsgefühl entsteht. So wurde die Zeit nach den Seminaren mit einem “International Evening“, mit Kegeln oder im „Youth Room“ bis spät in die Nacht hinein gemeinsam verbracht.

Tagungsräum der Europäische Akademie Otzenhausen ©Jannik Reuter

Die Unterkunft lässt sich kurz und knackig beschreiben: Wahnsinn! Die Akademie ist ein großer Gebäudekomplex, sehr sauber, sehr gepflegt. Das Personal sorgt dafür, dass die Teilnehmer einen angenehmen Aufenthalt genießen dürfen und die Küche zaubert dreimal am Tag eine wunderbare Mahlzeit hervor. Neben dem Basketballplatz ist natürlich der Youth Room mit Musikanlage, Kicker, Billard und Tischtennisplatte das absolute Highlight.

Das wichtigste zum Schluss: Das Seminar heißt nicht ohne Grund europäisches Jugendseminar. Neben acht Deutschen waren auch vier Preisträgerinnen und Preisträger aus Polen, vier aus Kroatien und zwei auch Griechenland dabei, sodass die Umgangssprache natürlich Englisch war. Interessanterweise war ich als Junge in der klaren Minderheit – neben wir waren nur zwei andere männliche Preisträger vor Ort. Das verhinderte dennoch nicht, dass wir eine unglaublich harmonische Einheit bildeten, Freundschaften schlossen, sehr viel Spaß zusammen hatten und der Abschied am Ende sehr traurig war – für jeden Einzelnen von uns. Noch ein kurzes Wort zu den vier Betreuerinnen: Diese blieben zwar eher unter sich, aber waren extrem freundlich, sehr offen und interessiert, sodass der Aufenthalt vom 25. Juni bis 1. Juli sehr rund und gelungen war und wirklich jedem zu empfehlen ist!“

Hier findet ihr alle „Stimmen des EW“. Ihr möchtet auch erzählen, wie ihr euren Wettbewerbsbeitrag erstellt habt oder was ihr dank des Europäischen Wettbewerbs erlebt habt? Schreibt an team@ew2017.de!

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