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  • 25.06.2015 - 15:45
Berlin

Junge Europäer im Bundeskanzleramt

Gruppenfoto mit Gruetters

© Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Nicht nur die Königin ist derzeit auf Berlin-Visite, auch 30 Preisträgerinnen und Preisträger des Europäischen Wettbewerbs aus ganz Deutschland geben sich die Ehre. Auf Einladung der Bundeskanzlerin sind Gewinner des 62. Europäischen Wettbewerb zu einem 3-tägigen Besuchsprogramm in der Bundeshauptstadt. In Videos, Texten, auf Bildern und Webseiten hatten sie sich in verschiedenen Aufgabenstellungen mit dem Thema Entwicklungszusammenarbeit auseinandergesetzt und die Bundesjury von ihrem Können überzeugt.

Gestern wurden die Jugendlichen im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) vom ReferatsleiterEuropa, Ulrich Köhn, und dem Generalsekretär der Europäischen Bewegung Deutschland, Bernd Hüttemann, begrüßt. Beide zeigten sich beeindruckt von den kreativen, aber durchaus auch kritischen Beiträgen der Schülerinnen und Schüler.

Köhn hob hervor, dass das Projekt Europa eben nicht nur auf einer gemeinsamen Währung und Wirtschaft beruhe, sondern vor allem auf gemeinsamen Werten. Hier leiste der Europäische Wettbewerb mit seinen 80.000 Teilnehmern jedes Jahr auf Neue enorm wichtige Arbeit. Hüttemann bedankte sich bei Köhn für die Unterstützung durch das BPA im Namen der Europäischen Bewegung und forderte die Jugendlichen auf, sich so kritisch, wie sie es in ihren Arbeiten tun, auch in der Gesellschaft einzubringen.

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© EBD/H. Ortmann

Für die  Teilnehmer ging es gleich nach dem Besuch im BPA zu einer Stadtführung durch Berlin und zu einem Besuch im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Highlight für die Jugendlichen dürfte die heutige Führung durch das Bundeskanzleramt und das anschließende Treffen mit der Staatsministerin für Kultur, Monika Grütters, sein. Freitag werden die Schüler dann noch den Deutschen Bundestag besuchen und live miterleben können, wie Politik in Deutschland entsteht. Vielleicht wird ja der eine oder die andere von ihnen bald hierher zurückkehren und mit ihrer kritischen Haltung selbst die Politik im Bundestag mitgestalten können.

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