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  • 06.07.2017 - 13:34

Kanzlerin calling: Preisträgerinnen und Preisträger in Berlin

Weit entfernt vom großen Traum, wir haben gehofft und an dich geglaubt, es gibt zu viel Hass und Unstimmigkeit, wann nur werden wir wieder vereint?“ – diese besorgten Liedzeilen haben Johannes Gessner und Luise Mischke für den 64. Europäischen Wettbewerb gedichtet, eingesungen und an der Gitarre begleitet. Für ihr engagiertes Lied wurden sie von der Kanzlerin nach Berlin eingeladen – mit ihnen 22 weitere Schülerinnen und Schüler, die herausragende Arbeiten eingereicht hatten.

Am 5. Juli wurden die Schülerinnen und Schüler im Bundespresseamt empfangen. Dr. Ute Ackermann aus dem Europareferat des Bundespresseamtes und Janin Hartmann, Projektleiterin des Europäischen Wettbewerbs, begrüßten und beglückwünschten die Jugendlichen. Dann nahmen sie sich ausgiebig Zeit, um mit ihnen über ihre Arbeiten und die EU ins Gespräch zu kommen.

Nicht nur Johannes und Luise, auch viele andere Schüler zeigten sich in ihren Bildern, Texten und Videos besorgt über den Zustand der EU – sie beklagten mangelnde Solidarität in der Flüchtlingspolitik, kritisierten populistische Regierungen z.B. in Ungarn und bedauerten den Brexit. Doch der politischen Sorge stand eine große Wertschätzung für die europäische Kultur gegenüber – viele Bilder der Jugendlichen zeigten eine reiche Vielfalt an kulturellen Werken und Werten.

Ihr kreatives Engagement wurde mit einem dreitägigen Aufenthalt in der Hauptstadt belohnt. Nach dem Empfang im Bundespresseamt besuchten die Schülerinnen und Schüler den Bundestag. Der zweite Tag führte sie ins Kanzleramt, wo sie eine exklusive Führung durchs Gebäude erhielten und mit Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters über die europäische Kulturpolitik diskutierten.

Am Nachmittag stand dann Sightseeing auf dem Programm. Am letzten Tag besucht die Gruppe das Europäische Haus und lernt die Arbeit des Europäischen Parlamentes und der Europäischen Kommission näher kennen.

Fototermin mit Staatsministerin Monika Grütters © Foto: EBD/M.Hirschnitz

Diese Tage werden die Jugendlichen sicher noch lange in Erinnerung behalten – zum einen wegen der exklusiven Nähe zur „großen Politik“, aber sicher auch wegen der vielen neuen Kontakte, die sie untereinander knüpfen.

 

 

So können die jungen Europäer/innen das umsetzen, was sich Johannes und Luise in ihrem Lied für Europa wünschen: „Nun ist die Zeit gekommen für Menschlichkeit, ein großes Zusammen, glücklich vereint, nie soll jemand alleine stehen, Hand in Hand werden wir den Weg gemeinsam gehen.

Zum Fotoalbum über den Berlin-Aufenthalt

Zum Bericht des Bundespresseamtes

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