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Rückenwind für Europa, europäische Bildungspolitik und das Kulturerbejahr | Newsletter Europa in der Schule jetzt online

Die Europäische Union startet mit Rückenwind ins Jahr 2018: Der Schock über den Brexit hat in der Bevölkerung die Zustimmung zum europäischen Projekt deutlich gestärkt. Das haben wir auch beim Europäischen Wettbewerb gespürt – mit über 85.000 Teilnehmenden stieß unser Schülerwettbewerb 2017 auf die größte Resonanz seit vielen Jahren.

Die verbleibenden 27 Mitgliedstaaten nutzen den Rückhalt für eine Weiterentwicklung und Vertiefung der EU, z.B. in der Verteidigungs- und Sozialpolitik. Selbst im Bildungsbereich, in dem die EU bisher wenig zu sagen hatte, gibt es neuerdings Bestrebungen für eine engere Zusammenarbeit. Auf dem Sozialgipfel in Göteborg sprachen die Staats- und Regierungschefs über ein Konzept der Europäischen Kommission für einen „Europäischen Bildungsraum“. Diese Debatte wird auf dem ersten Bildungsgipfel, der am 25. Januar 2018 in Brüssel etwa 400 hochrangige Bildungspolitiker und Akteure aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringt, fortgesetzt.

Erfreulich ist der Umstand, dass Bildung wieder breiter diskutiert wird. Ging es in den letzten Jahren aufgrund der hohen Jugendarbeitslosigkeit meist um die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen, steht jetzt die integrative und gesellschaftspolitische Kraft von Bildung im Zentrum der Debatte.

Auch der Europäische Wettbewerb startet somit mit Rückenwind ins Neue Jahr – denn Kinder und Jugendliche für Europa zu interessieren und politisch zu aktivieren, ist unser Kernanliegen seit mittlerweile 65 Jahren. Wir befassen uns im laufenden Schuljahr mit den Themen des Europäischen Kulturerbejahres 2018. Was dieses bunte und kreative Jahr für uns bereithält, erfahren Sie unter anderem in diesem Newsletter.

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