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Sachsen Schule im Ausland

Sächsisch-tschechische Ausstellung in Radebeul

Der Name lässt es schon vermuten – den Europäischen Wettbewerb gibt es nicht nur in Deutschland! In der Tschechischen Republik feiert der Europa in der Schule Wettbewerb dieses Jahr sein 25jähriges Bestehen. Zwischen den beiden Schülerwettbewerben besteht eine enge Verbindung, die nun durch eine gemeinsame Ausstellung von Schülerarbeiten im Sächsischen Bildungszentrum in Dresden-Radebeul weiter vertieft wurde.

20160906_115605Zur Ausstellungseröffnung am 6.9.2016 kamen etwa 50 interessierte Gäste – darunter Schüler, Lehrkräfte und Jurymitglieder aus dem Land Sachsen, Kunst- und Bildungsinteressierte aus der Tschechischen Republik und Unterstützer und Verantwortliche des Europäischen Wettbewerbs auf Landes- und Bundesebene. Die Direktorin des Sächsischen Bildungsinstitutes, Dr. Angela Bachmann, begrüßte die Gäste und dankte der sächsischen Landesbeauftragten Bärbel Bach und der tschechischen Koordinatorin Jana Skarlantova für die binationale Ausstellungsinitiative.

Jana Skarlantova, Professorin an der Fakultät für Kunst an der Prager Karlsuniversität, ist die zentrale Persönlichkeit des tschechischen Schülerwettbewerbs. Ohne ihren künstlerischen Sachverstand und ihren bedingungslosen persönlichen Einsatz wäre dieser weder qualitativ noch quantitativ so erfolgreich wie er heute ist. Unterstützt wird sie von Barbora Stevlova, die im Nationalen Institut für Weiterbildung die Durchführung des Wettbewerbs koordiniert.

Die Ausstellung im Sächsischen Bildungsinstitut ist bereits die dritte, die Frau Skarlantova in diesem Jahr organisiert – im April stellte sie zusammen mit dem Europäischen Wettbewerb in Bayern Schülerarbeiten aus, im Sommer gab es eine große Ausstellung im Prager Parlament und nun stehen die sächsischen Schülerarbeiten im Fokus der gemeinsamen Ausstellung. In der Ausstellung sind sächsische Arbeiten der 63. Wettbewerbsrunde zu sehen, die tschechischen Arbeiten stammen aus mehreren Runden und wurden mit Hintergrundinformationen zum Wettbewerb Europa in der Schule ergänzt.

„Der Bildenden Kunst kommt bei der Erziehung der neuen Generation im „neuen Europa“ eine ganz besondere Rolle zu. Durch sie werden Sprachbarrieren beseitigt; mit Hilfe von Farben und Formen kann auch schwer Mitteilbares ausgedrückt werden. Die Bildende Kunst trägt dazu bei, dass Erkenntnis niemals zu einer passiv angelernten Sache wird, sondern zu einem Erlebnis, hinter dem Gefühle und Sinne stehen. (…) Diese gemeinsame Ausstellung ist Ausdruck fachlicher Zusammenarbeit und des Bewusstseins kultureller Zusammengehörigkeit.“

Janin Hartmann, Projektmanagerin des Europäischen Wettbewerbs auf Bundesebene, dankte den beiden Initiatorinnen für die gemeinsame Initiative. Da auf Bundesebene leider keine internationalen Aktivitäten finanziert werden können, sind Kooperationen auf Landesebene ein besonders wertvoller Schritt, um die europäische Dimension des Schülerwettbewerbs zu stärken.

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