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Sharing Heritage | Netzwerktreffen des Europäischen Kulturerbejahres 2018

Knochenflöten, eine „Soundscape“-Landkarte mit Glockentönen oder eine Ausstellung zur politischen Konsenskultur im Europäischen Rat – das Europäische Kulturerbejahr 2018 zeigt die ganze Vielfalt des kulturellen Erbes in Europa auf. Am Dienstag, den 12.12.2017, stellten die Projektträger, die am Kulturerbejahr in Deutschland teilnehmen, im Martin-Gropius-Bau ihre Projekte für 2018 vor.

Das Netzwerktreffen wurde initiiert und organisiert vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz, die das Kulturerbejahr in Deutschland koordinieren. Leiter Dr. Uwe Koch, seine Mitarbeiter und Mitglieder im Programmbeirat informierten die Projektträger über das Kulturerbejahr auf europäischer Ebene, über die Leitthemen in Deutschland und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit.

Bei einem „Projektroulette“ präsentierten die etwa 60 vertretenen Projektträger ihre Vorhaben.  Projektleiterin Janin Hartmann stellte den Europäischen Wettbewerb vor, der sich im laufenden Schuljahr unter dem Motto „Denk mal – worauf baut Europa?“ am Kulturerbejahr beteiligt. Im Laufe des Tages wurden zahlreiche Visitenkarten ausgetauscht, denn viele Projekte ergänzen einander und werden daher 2018 eng kooperieren.

Am Folgetag waren die Projekte, die sich speziell an Kinder und Jugendliche richten, zu einem ganztägigen Workshop ins Museum für Kommunikation geladen. Auch hier mittendrin – der Europäische Wettbewerb, der mit ca. 80.000 Teilnehmenden ein Projekt mit der größten Reichweite im Kulturerbejahr ist. Die etwa 30 anwesenden Projektträger tauschten sich intensiv über ihre Vorhaben aus.

Am Nachmittag wurde dann konzentriert inhaltlich gearbeitet: Welche Zielgruppe erreicht man mit welchen Formaten am besten? Wie kann es gelingen, Jugendliche für Kulturerbe zu begeistern? Sind soziale Medien wirklich das richtige Format, um Jugendliche zu erreichen? Und welche digitalen Formate sind geeignet, um baukulturelles Erbe neu zu entdecken?

Nach einem intensiven Tag waren sich die Teilnehmenden einig: Der Austausch untereinander war ausgesprochen bereichernd und eine große fachliche Unterstützung bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Letztere können gespannt sein: Im kommenden Jahr erwartet sie eine Fülle kreativer und innovativer Projekte über europäisches Kulturerbe.

Alle Projekte, Veranstaltungen und Hintergrundinformationen zum Europäischen Kulturerbejahr sind zu finden auf der deutschen und der europäischen Website.

 

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