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Stimmen des EW | Sabrinas und Ulrikes laute Stille

Sabrina Müller und Ulrike Günther von der Robert-Schuman-Schule Baden-Baden haben sich beim 63. Europäischen Wettbewerb für ein schwieriges Thema entschieden: „Gewalt im Alltag: Insbesondere Mädchen und Frauen erfahren zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und im Internet Gewalt. Körperliche, sexuelle und psychische Gewalt sind gravierende Menschenrechtsverletzungen. Es ist Zeit, dagegen Maßnahmen zu ergreifen! Machen Sie auf diese Problematik aufmerksam.“

Die beiden engagierten Oberstufenschülerinnen haben sich fundiert mit den Zahlen und Fakten zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen auseinandergesetzt und diese bedrückende Situation dann künstlerisch gekonnt in Szene gesetzt. Ihr schwarz-weisses Plakat arbeitet mit reduzierten und dadurch umso eindringlicheren Bildelementen – das Gesicht und der Slogan „Stille kann so laut sein“ bringen die Hilflosigkeit der Opfer auf den Punkt.

Ulrike Günther und Sabrina Müller„Alle drei Minuten wird in Deutschland eine Frau vergewaltigt oder geschlagen. Weltweit erfährt eine von drei Frauen im Laufe ihres Lebens Gewalt. Übergriffe auf Frauen gibt es jeden Tag und gerade, wenn es sich um häusliche Gewalt handelt, steht das Opfer oft alleine da und traut sich in den meisten Fällen nicht,  Anzeige zu erstatten.

Mit unserem Plakat wollten wir auf diese Problematik aufmerksam machen und verdeutlichen, dass man bei sowas nicht wegschauen darf.“

Für ihr hervorragendes Plakat wurden die beiden von der Kanzlerin drei Tage nach Berlin eingeladen.

Zu dem Plakat „Stille kann so laut sein“ von Sabrina und Ulrike

Hier findet ihr alle „Stimmen des EW“. Ihr möchtet auch erzählen, wie ihr euren Wettbewerbsbeitrag erstellt habt oder was ihr dank des Europäischen Wettbewerbs erlebt habt? Schreibt an team@ew2016.de!

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