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Stimmen des EW | Fußballmädchen? Karolinas Geschichte

Seite 1Einsatz und Ausdauer erwartet man von Fußballer/innen normalerweise nur auf dem Feld. Karolina Gallinger (9 Jahre) von der Bernays Grundschule in  München brauchte beides schon bevor sie auf dem Spielfeld loslegen konnte. Denn es war für sie als Mädchen alles andere als einfach, einen Verein zu finden. In dem illustrierten Buch „Fußballmädchen?“, das sie zu dem Thema „Mädchen können da auch!“ eingereicht hat, erzählt Karolina von den Hindernissen auf ihrem Weg zur Fußballspielerin:

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© privat

„Ich habe diese Geschichte aufgeschrieben, weil ich hier selbst erlebt habe wie es ist, wenn man als Mädchen nicht akzeptiert wird. Deshalb finde ich, dass sie genau zu dem Thema Gleichberechtigung passt. Es geht darum, dass ich und mein Freund Fußball spielen. Der Fußballverband hat uns getrennt. Ich kam deshalb in eine andere Mannschaft. Dort wurden wir Mädchen von den Jungs ausgelacht. So blieb es die ganze Zeit und der Trainer hat nichts gemacht. Es hat sich nicht gut angefühlt, als wäre ich weniger wert als ein Junge. So fühlen sich alle Mädchen auf der Welt, die irgendwo und bei irgendwas nicht anerkannt werden. Das sollte nicht sein und man kann etwas dagegen tun. Ich werde es so machen wie meine Mama und mich für Mädchen einsetzen, wenn es Probleme gibt. Schließlich schaffte ich es in die Mädchenmannschaft. Dort fühle ich mich richtig wohl und es macht super Spaß. Ich finde Gleichberechtigung heißt Respekt und dass man sich nicht alles gefallen lassen darf. Respekt = ich behandle andere Leute so wie ich selbst behandelt werden möchte.

Mädchen habt Mut zu allem!

Eure Karolina“

Hier gehts zu Karolinas Buch: „Fußballmädchen?“

 

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