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Stimmen des EW | Kinderbuch gegen Gewalt

Muska Bariz, Lisa-Marie Blech und Theresa Strieder von der Adolf-Reichwein-Schule Limburg haben sich beim 63. Europäischen Wettbewerb mit einem schwierigen Thema befasst – mit Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die drei Schülerinnen haben umfangreich recherchiert und ein Hintergrunddossier über geschlechtsspezifische Gewalt in Europa geschrieben. Das, was sie gelernt haben, haben sie danach noch kreativ verarbeitet – in einem bunt illustrierten Kinderbuch. Mit der Geschichte aus der Perspektive eines 9jährigen Mädchens wollen die Oberschülerinnen aufklären über häusliche Gewalt und zugleich Wege aufzeigen, sich Hilfe zu holen.

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Muska, Theresa und Lisa mit Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlamentes

„Wir mussten nicht lange überlegen, welches Format unser Wettbewerbsbeitrag haben soll – die Idee ein Kinderbuch zu schreiben, kam eigentlich ziemlich schnell. Bestimmt lag es daran, dass wie alle  jüngere Geschwister haben. Denn genau diese Kinder wollten wir mit unserem Kinderbuch erreichen – vor allem Mädchen im Alter von etwa 9 Jahren sollten sich angesprochen fühlen.

Mit unserem Kinderbuch wollten wir Kindern zeigen, dass Gewalt vorhanden ist. Uns war es wichtig Kindern zu zeigen, dass man offen darüber sprechen kann und auch sollte. Zudem sollte das Kinderbuch jungen Mädchen zeigen, dass man nicht alleine ist und dass man überall Hilfe – zum Beispiel in Frauenhäusern – finden und  bekommen kann. Man sollte sich über das, was man erlebt hat, nicht schämen.

Damit das Kinderbuch aber auch viele anspricht wollten wir es nicht selbst basteln. Es sollte nicht nur aus Pappe und ein paar Papieren bestehen, nein – wir wollten ein ganz seriöses Buch! Ein Buch mit einem tollen Cover und einem tollen Format. So begaben wir uns also im Internet auf die Suche nach einer Seite, wo man sich ein Buch binden lassen konnte. Auch das ging schnell und wir entschieden uns, unser Buch bei epubli.de binden zu lassen. Nach nur 10 Tagen bekamen wir dann  das bestellte Kinderbuch und waren sehr zufrieden damit.

In unserem Buch steckt ganz viel Arbeit mit drin. Es ist uns nicht leicht gefallen über so ein heikles Thema eine Kindergeschichte zu schreiben. Deshalb haben wir uns auch mit einer Grundschullehrerin zusammengesetzt. Sie gab uns den Tipp, die Bilder so bunt wie möglich zu gestalten. Auch sollten wir besonders auf Mimik und Gestik der einzelnen Charaktere achten.  All diese Tipps und Tricks haben wir in unserem Buch ,,Meine Familie ganz anders“ berücksichtigt.“

Zum Wettbewerbsbeitrag:

Bariz & Blech & Strieder

Für ihren beeindruckenden Wettbewerbsbeitrag wurden die Schülerinnen vom Vizepräsidenten des Europäischen Parlamentes, Rainer Wieland, nach Brüssel eingeladen. Hier berichten sie von ihrer Reise.

Hier findet ihr alle „Stimmen des EW“. Ihr möchtet auch erzählen, wie ihr euren Wettbewerbsbeitrag erstellt habt oder was ihr dank des Europäischen Wettbewerbs erlebt habt? Schreibt an team@ew2016.de!

 

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