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  • 23.02.2017 - 10:39
Schleswig-Holstein

Testlauf der Online-Anmeldung des Europäischen Wettbewerbs in Schleswig-Holstein geglückt

Beim Besuch der Landesjury in Schleswig-Holstein im Ministerium für Schule und Berufsbildung in Kiel konnte der Projektmitarbeiter Hannes Ortmann sich von der hohen Qualität der Schülerarbeiten überzeugen und erhielt von den Juroren und Landesbeauftragten wertvolles Feedback zum Ablauf der 64. Runde des Europäischen Wettbewerbs.

Die erfreuliche Nachricht kam gleich zu Beginn: Die Zahl der teilnehmenden Schüler in Schleswig-Holstein ist gegenüber dem Vorjahr um fast ein Viertel gestiegen. Mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler haben dieses Jahr im nördlichsten Bundesland an Arbeiten für den 64. Europäischen Wettbewerb gearbeitet. Dies spricht nicht nur für offensichtlich gelungenen Themenstellungen dieser Wettbewerbsrunde, die sich am Oberthema „Europa zwischen Tradition und Moderne“ orientierten sondern vor allem für die gute Vermittlungsarbeit der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer. Dementsprechend zufrieden waren die Jurymitglieder mit der Qualität der eingereichten Arbeiten.

Dabei gab es in diesem Jahr in Schleswig-Holstein eine besondere Herausforderung: Es wurde nämlich als Bundesland ausgewählt, einen Testlauf für die Online-Anmeldung des Europäischen Wettbewerbs durchzuführen. Statt wie bisher sich über Papierformblätter konnten sich nämlich Lehrer und Schüler erstmals auch über die im vergangenen Jahr entwickelte Online-Anmeldung registrieren. Fast ein Drittel der an der Landesjury teilnehmenden Arbeiten wurde über diesen Weg angemeldet.

Der Vorteil der Online-Anmeldung liegen aufseiten der Lehrer und Schüler, dass sie sich mit ihrem Account über den aktuellen Stand ihrer Teilnahme informieren können und auch selbst Teilnahmebescheinigungen ausdrucken können. Aufseiten der Landesbeauftragten und Bundesgeschäftsstelle des Europäischen Wettbewerbs bietet die Datenbank die Möglichkeit, einer einheitlichen und zentralen Teilnehmerverwaltung. Bisher hatte die Bundesgeschäftsstelle z.B. nur Zugriff auf die Daten von Teilnehmern, deren Arbeit auf Bundesebene beteiligt waren. Die bisherige Übertragung der Teilnehmerdaten inklusive Tipp- und Abschreibfehler in Exceltabellen entfällt. Die Landesstellen haben Zugriff auf die Daten ihres Bundeslandes und können sie mit wenigen Klicks an die Bundesgeschäftsstelle weiterleiten. Die Datenbank ermöglicht zudem eine einfache Handhabung der Preisvergabe und des Preisversandes sowie die Erstellung von Statistiken. Auch zur Online-Anmeldung holte sich der Projektmitarbeiter wertvolles Feedback von den Mitgliedern der Landesjury. Im Mai ist eine Evaluation des Testlaufs geplant, in der kommenden Wettbewerbsrunde soll die Online-Anmeldung dann bundesweit eingeführt werden.

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