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Von wegen uninteressiert – 300 junge Talente widerlegen Sokrates und mischen mit!

301 junge Preisträgerinnen und Preisträger waren anlässlich des 12. Tags der Talente nach Berlin gereist. Sie alle haben eines gemeinsam: Ausgezeichnetes Engagement. Ob als Gewinnerinnen und Gewinner der Mathematikolympiade, von Jugend forscht, Lyrix, Jugend musiziert, vom Vorlesewettbewerb, dem Bundeswettbewerb für Fremdsprachen oder eben als Preisträgerin und Preisträger des Europäischen Wettbewerbs – obwohl  jede und jeder Einzelne sehr unterschiedliche Talente mitbringt, so stachen ihre Beiträge im letzten Jahr bei insgesamt 26 Wettbewerben in der Bundesrepublik hervor.

Diese Vielfalt erlebten die Jugendlichen schließlich am vergangenen Wochenende hautnah. Sie wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zum Tag der Talente nach Berlin eingeladen – einerseits Auszeichnung und anderseits die Gelegenheit zum Austausch mit anderen hellen Köpfen.

In interdisziplinären Workshops konnten sich junge Naturwissenschaftler mit jungen Künstlern austauschen, zusammenarbeiten und ganz neue Projekte gestalten. Dabei fiel die Auswahl sicher nicht leicht: Wahlkampfprogramme schreiben, Politikplanspiele erleben, sich in der Hauptstadt auf die Suche nach Meereselementen begeben, Filme schneiden, Fotocollagen zum Wissenschaftsjahr der Meere 2016/17 erschaffen oder Comics zeichnen – Kreativität und Wissenschaft lagen nah beieinander.

 

Bei der heutigen Abschlussveranstaltung machten sowohl die Staatsekretärin Cornelia Quennet-Thielen als auch Meeresforscherin Antje Boetius deutlich: Talente – so vielfältig sie auch sein mögen, müssen gefördert werden. Für die Jugendlichen heißt das hartnäckig bleiben und zu ihrem Talent zu stehen.

Vom Europäischen Wettbewerb waren insgesamt 15 Preisträgerinnen und Preisträger beim Tag der Talente dabei und haben die Debattenkultur mitgestaltet. In der offenen Diskussionsrunde wurden Themen wie Sexismus im Berufsalltag, Abschiebung von Flüchtlingen trotz gesellschaftlichen Engagements (so beispielhaft über die Teilnahme an Wettbewerben) und die föderale Struktur der deutschen Bildungslandschaft, aber auch unser Einfluss auf Umweltschutz und Klimawandel offen angesprochen und debattiert.

Zur Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

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