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Mecklenburg-Vorpommern Stimmen des EW

Was verbindet Otzenhausen und Europa? „Das bunte Leben“ | Leas Erfahrungen

An der Europäischen Akademie Otzenhausen  konnte Lea Steinert sich vom 25. Juni bis 1. Juli 2017 mit anderen, auch internationalen, Preisträgern austauschen. Die Schülerin des Innerstädtischen Gymnasiums in Rostock hatte ihre Zeichnung dem Thema „Das bunte Leben: Viele Kulturen treffen sich auf einem Fest. Der Maler Wassily Kandinsky hat in seinem frühen Werk „Das bunte Leben“ (1907) ein kunterbuntes Treiben gestaltet. Übertrage das Bild in unsere Zeit.“ gewidmet.

Hier können alle Interessierten ihre Eindrücke dieser besonderen Juniwoche nacherleben:

„Zu aller erst möchte ich mit diesem Bericht allen Personen danken, die mir diese Reise möglich gemacht haben, vor allem der fantastischen Gruppe sowie den Betreuern Antje, Beate und Sophia. Diese Jugendbegegnung war eine der spannendsten Erfahrungen die ich bisher machen durfte. Wir haben so viel in dieser einen Woche unternommen, dass es mir so vorkam als wäre es die doppelte Zeit gewesen. Ich habe viele interessante Menschen kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen. Innerhalb von dieser kurzen Zeit ist man wie eine große Familie zusammen gewachsen. Desto schwerer viel uns dann auch der Abschied von dem Team und der
ganzen Gruppe.

Das Europäische Parlament in Straßburg Foto: Lea Steinert

Jeden Tag fanden Seminare statt, in denen wir Gedankenexperimente, Gruppenspiele, Gruppenarbeiten und Diskussionen durchführten. Die Themen befassten sich natürlich alle mit Europa im Bereich der Kultur und um persönliche und politische Werte. Mir haben die Gruppenspiele sehr viel Spaß gemacht, denn man lernte sich so besser kennen. Besonders schön waren die Ausflüge nach Frankreich und Luxemburg. In Straßburg, wo wir die Kathedrale besichtigen durften, war besonders die Architektur beachtenswert. Natürlich hatten wir auch Zeit, uns selbst in kleinen Gruppen in der Stadt um zu sehen und uns etwas zum Mittagessen zu kaufen oder ein kleines Geschenk oder Souvenir mitzunehmen. Auch erlebten wir eine Stadtführung, welche sehr interessant und nicht zu lang war. Weiterhin besuchten wir das Europäische Parlament, welches ebenfalls sehr informativ war. An einem anderen Tag besuchten wir Luxemburg.

Foto: Lea Steinert

Nebenbei hatten wir einige Aufgaben zu erfüllen, welche zum Teil aus Fotos bestanden, die wir in Luxemburg schießen sollten und zum anderen aus Fragen über Luxemburg. Anschließend fuhren wir noch am selben Tag nach Schengen, wo wir nach einer Führung ein Vorhängeschloss am Denkmal anhängten, in das wir etwas eingravieren durften. In ein paar Jahren würde ich dieses Vorhängeschloss zu gerne wiedersehen, um mich an die wunderschöne Zeit zu erinnern. Zum Abschied organisierten wir am Abend vor der Abreise eine kleine Party, auf der wir dann gegenseitig auf Jute-Beuteln unterschrieben und teilweise auch etwas zeichneten. Die Woche war so unglaublich schön, dass es nicht in Worte zu fassen ist und ich hoffe, jeder, der diese Chance auch bekommt, nutzt sie. Ich vermisse jetzt schon die ganzen netten Menschen und hoffe einige bald wiedertreffen zu dürfen.“

Hier findet ihr alle „Stimmen des EW“. Ihr möchtet auch erzählen, wie ihr euren Wettbewerbsbeitrag erstellt habt oder was ihr dank des Europäischen Wettbewerbs erlebt habt? Schreibt an team@ew2017.de!

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