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Zukunftsvisionen voraus! | Dewina nutzt „Tag der Talente“ zum Kontakte knüpfen

Dewina Leuschner hat sich in der 64. Runde des Europäischen Wettbewerbs in einem Videobeitrag mit der Zukunft der EU beschäftigt und eine Teilnahme am Tag der Talente gewonnen. „Menschen ohne Grenzen“ ist ihre Vision zum Thema „Beam me to 2027“ – bis dahin sieht sie noch einige Herausforderungen vor uns liegen: Hunger,  Krieg und nationale Begrenzungen gilt es zu überwinden für eine „United World“. Was Dewina vom diesjährigen Tag der Talente mitnimmt, erzählt sie uns:

Foto: Dewina Leuschner
…beim Tag der Talente 2017 in Berlin

Natur. Technik. Musik. Sprachen. Gesellschaftswissenschaften. Vom 11. – 13. November fand dieses Jahr der Tag der Talente in Berlin statt, zu dem Schülerinnen und Schüler eingeladen wurden, die besonders erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen haben… und ich durfte ein Teil davon sein. 301 Teilnehmer aus allen möglichen Bereichen kamen am Samstag in Berlin im „Motel One“ an und läuteten drei aufregende, interessante und superlustige Tage ein!

Der Austausch mit so vielen verschiedenen Leuten aus allen Teilen von Deutschland und mit allen möglichen Interessen war für mich das Spannendste an diesen Tagen. Ich durfte einen Teilnehmer von „Jugend forscht“, der die Fehling Probe, wie wir sie im Unterricht täglich lernen, sehr begründet in Frage stellt, den Gewinner des Bundesfremdsprachenwettbewerbes, der sieben Sprachen, einen Großteil davon fließend, spricht, und viele andere Leute kennenlernen. Bis in die Nacht hinein wurde in der Hotelbar, im „Cafe Moskau“ oder in den Straßen von Berlin geredet, gelacht und Spaß gehabt.

Am Sonntag standen für uns alle tolle Workshops an, die wir im Vorfeld wählen konnten. Von Fotografie, Comiczeichnen, singen und tanzen über die Lehre der Seekarten, die Frage nach einer mathematischen Berechnung für Flutwellen und das Szenario einer besseren Welt, dargestellt in „Minecraft“, bis hin zu politischen Planspielen und Theaterworkshops war wirklich für jeden etwas dabei und alle Ergebnisse wurden abends in einer 360° Show präsentiert.

Ich durfte den Tag damit verbringen das fiktive Land „Gagonien“ in einem Gebietskonflikt mit vier weiteren Staaten zu vertreten. Der Konflikt war den aktuellen Gebietsstreitigkeiten im südchinesischen Meer nachempfunden. Es war eine sehr interessante Erfahrung, für einen Tag in die Rolle eines echten Politikers zu schlüpfen und sich vorzustellen, wie es wäre, solche Verhandlungen zu führen. Ich hätte nie gedacht, wie kompliziert es ist, wie viele Konsequenzen daran hängen und vor allem: wie schnell sich das Blatt wenden kann!

Den letzten Tag haben wir im Bundesministerium für Bildung und Forschung verbracht, wo ich auch endlich die anderen Teilnehmer vom „Europäischen Wettbewerb“ kennenlernen konnte. Es gab ein großartiges Programm und einige Teilnehmer durften ihre Wettbewerbsbeiträge auf der Bühne präsentieren. So kamen wir unter anderem in den Genuss eines Gedichts über „den Tümpelsee“ und eines Konzertes mit einem Marimbaphon. Neben diesen Aufführungen waren auch tolle Leute zu Gast, die wir mit Fragen löchern konnten und die beim Antworten teilweise richtig ins Schwitzen kamen. Danach hieß es noch ein paar letzte Fotos schießen, Nummern austauschen und dann Abschied nehmen.

Die Zeit in Berlin war eine wirklich großartige Erfahrung, bei der ich so viel lernen und erleben durfte, aber vor allem so viel Spaß haben und neue Freunde finden konnte! Ich bin mir sicher, dass ich diese drei Tage so schnell nicht vergessen werde… Und ich denke 300 anderen Schülern in Deutschland geht es ganz genauso.

 

Unter der Rubrik „Erlebnisberichte“ sind weitere Reiseberichte unserer Preisträgerinnen und Preisträger zu finden. Empfehlenswert sind auch die „Stimmen des EW“ , wo unsere Teilnehmenden erzählen, wie sie ihre Wettbewerbsbeiträge erstellen. Du möchtest auch einen Beitrag einreichen? Dann schreib an team@ew2017.de!

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