12. Klasse des Gymnasiums Wertingen
Gymnasium Wertingen, Bayern
Die Arbeit erhielt von der Bundesjury die Auszeichnung „Beste Arbeit“ in der Kategorie Bild (Aufgabe S).
Kommentar der Bundesjury: „Peace Breeze“ ist mehr als ein Produkt – es ist eine Aufforderung, die Dusche als Bühne für surrealen Frieden zu nutzen. Den Körper zu waschen wird hier zum Akt des Loslassens, des Verzeihens, des Sich-neu-Erfindens, weil wahre Reinheit nicht nur von außen kommt, sondern von innen. […]“ Mittels unterschiedlichster Materialien und Herstellungsverfahren wurde versucht, die Thematik individuell umzusetzen. Eine reduzierte Farbgebung auf Weißtöne bildet die Basis für ein geschlossenes Konzept, das von der Jury in der Formsprache von barock-opulent bis sachlich-funktional wahrgenommen wird. Die Irritation durch fehlende Funktionalität, fraglichen Materialeinsatz und eine übersteigerte Symbolfunktion begründen die Mitwirkenden selbst mit der Auseinandersetzung mit „[…] Surrealismus und der Ironie“. Eine ambivalente Wahrnehmung der postmodern orientierten Arbeit regt den Betrachter zur inhaltlichen Auseinandersetzung an.


