Keller

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Kommentar der Jury: Die Schülerin begleitet in ihrem spannenden und gut recherchierten Text den Graukranich „Wolke“ auf seiner ersten großen Reise von Rügen in den Südwesten von Europa.

Geschickt stellt die Autorin die Kennzeichnung von jungen Zugvögeln zu Forschungszwecken an den Anfang der Reisebeschreibung. Sie thematisiert damit ihre Perspektive auf ein positiv gestaltetes Verhältnis von Mensch und Natur.

Die interessanten und teilweise auch dramatischen Abenteuer, welche der Held im Verlauf seiner gefahrvollen Reise zu bestehen hat, schildert Anna fantasievoll und sehr anschaulich. Besonders gut gelingt ihr die Verknüpfung der Reiseerlebnisse des Graukranichs mit ausgewählten Aspekten des europäischen Umwelt- und Tierschutzes. Immer wieder nutzt die junge Autorin diese Textpassagen, um ihre persönliche Sichtweise einzuflechten. Dabei bezieht sie eindeutig Position für den Schutz ihrer gefiederten Freunde und deren Lebensräume.

Eine bildreiche Sprache, der flexible Gebrauch eines umfangreichen Wortschatzes sowie ein flüssiger und direkter Schreibstil machen den Text zu einem ganz besonderen Leseerlebnis. Eingebundene, informative Abschnitte des Textes wirken keineswegs störend. Im Gegenteil, sie vermitteln dem Leser notwendiges Hintergrundwissen, um die Botschaft der Schreiberin noch besser verstehen zu können – „Schützt die Kraniche!“

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