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Constanze Weber, 16 Jahre
Marienschule, Fulda, Hessen

Kommentar der Jury: Die Beschäftigung mit dem Thema in Form einer Diskussion ist ungewöhnlich. Die Autorin des Textes führt uns in die (imaginäre) Kleinstadt St. Toleranzien in Baden-Württemberg, in der Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Gruppierungen an einem „runden Tisch“ über Perspektiven der Integrationspolitik beraten.

Die Teilnehmer der Diskussion werden durch ihre sprechenden Namen charakterisiert: Der Kommunalpolitiker Herr Rechner zeigt die Finanzprobleme der Stadt auf, während Frau Sanft, die Lehrerin der örtlichen Grund- und Hauptschule, auf die Probleme von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund hinweist, die besonders beim Übertritt auf weiterführende Schulen zutage treten.

Herr Gülzan, Vertreter des Ausländerbeirates, schlägt vor, eine kommunale Antidiskriminierungsbehörde zu gründen, die Vorschläge zur Integration der Migranten erarbeiten soll. Aktionen des Jugendzentrums tragen nach Ansicht von Frau Jung, der ehrenamtlichen Mitarbeiterin dieser Institution, heute schon dazu bei, Kontakte zwischen den gesellschaftlichen Gruppen herzustellen und auszubauen.

Außerdem kommen noch verschiedene Bürger zu Wort und es werden viele neue Ideen gesammelt. Man kommt überein, den Worten Taten folgen zu lassen.

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