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Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal können Erwachsene sowie Politikerinnen und Politiker von Kindern lernen - das hat die Fridays for Future-Bewegung eindrucksvoll bewiesen. Es war der breite und berührende Protest von Kindern und Jugendlichen, der viele Erwachsene und politisch Verantwortliche zum Umdenken in der Umwelt- und Klimapolitik bewegt hat.

Mittlerweile ist der Klimaschutz Priorität im Arbeitsprogramm der neuen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: Mit dem European Green Deal will sie erreichen, dass der europäische Kontinent bis 2050 klimaneutral wird. Das ambitionierte Gesetz stellte sie heute Seite an Seite mit Klimaaktivistin Greta Thunberg in Brüssel vor. Doch ob die Umsetzung gelingt, hängt wie so oft von den Mitgliedstaaten ab, und nicht nur in Deutschland sind viele der Meinung, die nationale Klimapolitik sei ausreichend.

Wir stellen in dieser Newsletter-Ausgabe Material zusammen, das geeignet ist, um mit Kindern und Jugendlichen klima- und umweltpolitische Herausforderungen zu thematisieren. Auch das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung möchten wir Ihnen bei dieser Gelegenheit nahelegen.

Viel Spaß bei der Lektüre, kommen Sie gesund durch den Frühling!

Signatur J. Hartmann

Janin Hartmann
Projektleiterin Europäischer Wettbewerb 

Europe goes green

Das Thema Umwelt- und Klimaschutz brennt den Schülerinnen und Schülern auf der Seele. Sie interessieren sich nicht nur für den Klimawandel, sondern auch für Umwelt- und Artenschutz, für den Umgang mit Plastikmüll, erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und vieles mehr. Es gibt kreatives Material, um die Themen im Unterricht aufzugreifen. Die Kinderseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit bietet vielfältige Informationen und Neuigkeiten über Klimaschutz für die Jüngsten, das ergänzende Portal „Umwelt im Unterricht“ stellt z.B. Hintergrundinformationen zur EU-Umweltpolitik oder Arbeitshefte zum Klimaschutz bereit. Auch Planet Schule hat Material zum Klimawandel und zum Umweltschutz zusammen gestellt.


Bildung für nachhaltige Entwicklung

Der Begriff "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) wurde auf der UN-Umweltkonferenz von Rio de Janeiro 1992 geprägt und bezeichnet eine Bildung, die Menschen befähigt, die Zukunft in einer globalisierten Welt aktiv, eigenverantwortlich und verantwortungsbewusst zu gestalten. Dabei geht es insbesondere darum, die drei Dimensionen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft in ihrer Komplexität und gegenseitigen Abhängigkeit deutlich zu machen. BNE ist eine fächerübergreifende Dimension des Unterrichtens, ähnlich wie die Europabildung.

Die Kultusministerkonferenz hat gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission eine Empfehlung zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule“ verabschiedet und mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einen "Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung" erarbeitet, der als Grundlage für die Entwicklung von Lehrplänen genutzt werden kann, konkrete Empfehlungen gibt und Material für den Unterricht anbietet. Im Juni 2015 ist eine zweite, aktualisierte und überarbeitete Auflage erschienen. | Zur Pressemitteilung


Umweltwettbewerb

Der BundesUmweltWettbewerb (BUW) ist ein jährlich durchgeführter, bundesweiter Projektwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 10 und 20 Jahren. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung junger Talente mit Interessen an den Themenbereichen Umwelt, Nachhaltigkeit und Gesellschaft.

Bis zum Einsendeschluss am 15. März 2020 können schriftliche Projektarbeiten eingereicht werden. Gemäß dem Wettbewerbsmotto "Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln" sollen beim BUW interessierte Teilnehmende Ursachen und Zusammenhänge von Problemen im Bereich Umwelt/Nachhaltigkeit erkennen, nachhaltige Problemlösungen finden und diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch in die Tat umsetzen.


67. Europäischer Wettbewerb

Logo 67. EW
Der 67. Europäische Wettbewerb nähert sich seinem Höhepunkt: der Juryphase. Monatelang wurde in den Schulen an den Wettbewerbsbeiträgen gearbeitet, wurden Bilder gezeichnet, Videos gedreht, Performances einstudiert und Texte geschrieben. Mitte Februar endeten die letzten Einreichfristen, seitdem stapeln sich die Pakete in den Landesstellen und die Erfassung aller Teilnehmerdaten und Wettbewerbsbeiträgen läuft auf Hochtouren.
 
Auf Landesebene tagten in diesen Wochen bereits die ersten der sechzehn Landesjurys, die bis zu 8.500 kreative und vielfältige Kunstwerke in den Bereichen Bild, Text und Medien zu bewerten hatten. Auch eine Aufgabe zum Thema Klima und Umwelt in Europa war dabei. Ob in Rahmen der Aufgabenstellung auch Arbeiten zum Green Deal eingereicht wurden? Wir dürfen gespannt sein! | Mehr lesen zum Ablauf der Landesjurys
 
Ende März kommt die Bundesjury in Rendsburg (Schleswig-Holstein) zusammen, um die ca. 1.800 Arbeiten zu jurieren, die von den Landesebenen zum Bundeswettbewerb weitergeleitet wurden. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken spannende Reisen ins Europäische Parlament nach Brüssel und Straßburg, ein Street-Art Seminar in Berlin, internationale Jugendbegegnungen in Bad Marienberg und Otzenhausen und viele schöne Sachpreise!
 

Termine zur kreativen Europabildung

EU-Projekttag an Schulen: Rund um den 27. April ist es wieder soweit: Politikerinnen und Politiker besuchen bundesweit Schulen und diskutieren mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern über die EU. Der Tag ist eine gute Gelegenheit, jungen Menschen die EU näherzubringen, und für Schulen zudem eine tolle Chance, ihr europäisches Profil zu präsentieren. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein Informationspaket mit aktuellen Publikationen zur EU zusammengestellt, das Lehrkräfte bei der Vorbereitung des EU-Projekttags unterstützen soll. | Mehr lesen
 
Schülerkongress für nachhaltige Entwicklung und Demokratiebildung: Am 27. März 2020 findet im Kongresszentrum der Messe Stuttgart der Schülerkongress zur Bildung für nachhaltige Entwicklung und Demokratiebildung in Baden-Württemberg und Europa statt. Der Kongress bietet Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse, die sich für die Themen Demokratie und Nachhaltigkeit interessieren, Möglichkeiten, sich auszutauschen, ihre Meinung zu äußern und sich zu vernetzen. Auf der Agenda stehen Zukunftsvorstellungen für eine nachhaltige Schule und die Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung und einer demokratischen Gesellschaft in Baden-Württemberg und Europa. | Mehr lesen
 
Euroscola: Auch 2020 findet wieder der Euroscola-Wettbewerb auf Initiative des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland statt. Das eintägige Planspiel gibt Schülerinnen und Schülern zwischen 16 und 19 Jahren die Chance, in die Rolle eines Europaabgeordneten zu schlüpfen – und das im Europäischen Parlament in Straßburg! Bewerben können sich Gruppen von Schülerinnen und Schülern zwischen 10 bis 24 Personen, indem sie einen Beitrag zum Thema: „Vereinigtes Deutschland – vereinigtes Europa?“ einreichen. Bewerbungsschluss ist der 03. April. | Mehr lesen
 
Jugenddemokratiepreis: „Jung. Laut. Vereint?“ Das ist das Motto des Jugenddemokratiepreises 2020 von der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Preis zeichnet Projekte von jungen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren aus, die sich mit Demokratie im Sinne einer lebendigen Gesellschaft beschäftigen. Jede Art von Projekt ist denkbar, das zum Ziel hat, Menschen mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen (wieder) miteinander ins Gespräch zu bringen. Juriert werden die Projekte von einer Jugendjury im gleichen Alter wie die Projektinitiatorinnen und -initiatoren. Bis zum 01. April ist die Anmeldung geöffnet. | Mehr lesen
 
Europa unterrichten: Lehrkräfte aufgepasst! Das Online-Portal Europa unterrichten bietet Materialien für eine handlungsorientierte EU-Vermittlung im Unterricht – und das komplett kostenlos! Mit wenigen Klicks können Lehrkräfte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren die Materialien herunterladen. Neues Schwerpunktthema 2020 ist die anstehende deutsche EU-Ratspräsidentschaft. Zur Auswahl stehen insgesamt neun Module, darunter ein Institutionen-Puzzle und ein Rats-Planspiel zum Umgang mit Fake News und Hate Speech. Alle Aktivitäten dauern zwischen 30 und 135 Minuten, der Vorbereitungsaufwand für die Durchführung der Module beläuft sich in der Regel auf max. 20 Minuten. Europa unterrichten ist ein Angebot der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und wurde umgesetzt von planpolitik.
 
EU-Jugenddialog: Noch bis zum 08. März können sich junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren als EU-Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter beim Deutschen Bundesjugendring bewerben. In dieser Position vertritt man Forderungen von jungen Menschen in Deutschland auf europäischer Ebene, nimmt an den EU-Jugendkonferenzen (insgesamt drei Konferenzen zwischen Juli 2020 und Dezember 2021) teil und diskutiert dort mit EU-Jugendvertreterinnen und -vertretern aus den anderen Mitgliedstaaten. Junge Menschen haben so die Gelegenheit, mit politisch Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen und Entscheidungen auf europäischer Ebene mit zu beeinflussen. | Mehr lesen
 
Jugendkampagne für den internationalen Jugendaustausch 2020: IJAB – die Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland – startet im Mai 2020 eine bundesweite Jugendkampagne, die den internationalen Austausch fördern soll. Zielgruppe der Kampagne sind insbesondere formal niedrig gebildete Jugendliche oder junge Menschen aus sozial benachteiligten Umfeldern, die bisher noch keine Austauscherfahrungen gemacht haben. Laut einer Zugangsstudie des Netzwerks „Forschung und Praxis im Dialog – Internationale Jugendarbeit“ wird internationaler Austausch jedoch über fast alle soziokulturellen Milieus hinweg positiv angesehen. An diese Erkenntnis will die Jugendkampagne anknüpfen. Interessierte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Partnerinnen und Partner, die selbst Austauschprogramme anbieten, können noch bis zum 15. März ihr Interesse bekunden, Teil der Kampagne zu werden. | Mehr lesen
 

Impressum

Der nächste Newsletter Europa in der Schule erscheint im Mai 2020. Bis dahin können Sie uns über Instagram, Facebook, Twitter und YouTube folgen!

Europäische Bewegung Deutschland e.V.
Geschäftsstelle Europäischer Wettbewerb
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D-10178 Berlin

+49 30 303620-170
team@europaeischer-wettbewerb.de
www.ew2020.de
Europabildung im Netzwerk EBD

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