Ceyda Sönmez

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Ceyda Sönmez, 16 Jahre

Karmeliter-Realschule plus

Beste Arbeit der Aufgabe in der Kategorie Text.

Kommentar der Bundesjury:

Hate Speech – ein Thema, das die Schülerin Ceyda Sönmez leidvoll selbst erfahren musste. Sprachlich versiert und sehr eindringlich schildert die Zehntklässlerin der Karmeliter-Realschule plus aus Worms ihre eigenen Erfahrungen. Ceyda nennt sich selbst Türkin mit deutscher Staatsbürgerschaft. Zwei Jahre hat sie als heranwachsendes Mädchen ein Kopftuch getragen, wie es für viele junge Türkinnen Tradition ist, bis sie sich bewusst dazu entschieden hat, mit Beginn der 9. Klassenstufe ihre Haare offen zu tragen. Ihre Entscheidung, auf das Kopftuch zu verzichten, erklärt sie mit dem Gefühl der Freiheit, aber auch mit der Hoffnung, den vielen Anfeindungen zu entkommen, denen sie zuvor im realen Leben wie auch im Netz ausgesetzt war. Überrascht musste sie aber feststellen, dass sich diese Hoffnung nicht erfüllte. Waren es zuvor in der Regel ausländerfeindliche Deutsche, stand sie nun vor allem im Fokus junger türkischer Männer mit konservativem Frauenbild. Ceyda ist verzweifelt, sucht Hilfe und stellt sich mutig den Anfeindungen entgegen. Sie hofft, so wieder zu einer selbstbewussten jungen Frau zu werden. Der Schülerin gelingt es mit ihrer eigenen Geschichte, anschaulich vor Augen zu führen, was es heißt, Ziel anonymer Anfeindungen im Internet zu sein und die Bedeutung von gegenseitigem Respekt zu betonen.

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