Clara Caroline Antoni, 17 Jahre
Justus-Liebig-Schule Darmstadt, Hessen

Beschreibung der Künstlerin:

Ein jünger Künstler, der versucht der Welt mitzuteilen, dass Graffiti für ihn Leidenschaft und Kunst bedeutet. Jedoch wird er dafür von der Gesellschaft abgelehnt. Sogar im Jahr 2019 sehen viele Menschen Sprayer nicht als etablierte Künstler an. Dennoch bleibt es der Traum für viele Straßenkünstler, ihre eigenen Werke unter anderem in einem Museum ausgestellt zusehen. Mein Bild „Kunst hinter Gittern“ soll den Menschen diesen Wunsch aus der Perspektive der Graffiti-Sprayer zeigen. Dass der Traum heutzutage nur ein Traum bleiben kann, habe ich dadurch kenntlich gemacht, dass ein junger Mann abgebildet ist, welcher wegen Graffiti verhaftet wurde. In seinen Händen hält er eine typische schwarze Tafel, auf welcher sonst die begangene Straftat aufgefasst ist- hier jedoch: „Why can’t I be an artist too?“ Er fragt die Betrachter und somit unsere Gesellschaft direkt, wieso sie seine Kunst nicht akzeptieren können. Zudem wird weiter oben im Bild sein Traum in Form von einer Gedanken-blase dargestellt, welche am Rand verdunkelt, da für ihn die Hoffnung auf Anerkennung immer kleiner wird. Er stellt sich vor, sein Bild hinge im Museum und würde von den Besuchern dort bewundert werden. Es heißt in seinem Werk: „Art isn’t a crime“, denn Streetart gilt in seinen Augen nicht als Vandalismus sondern als Kunst.

Vier Tage Europa!

Preisträgerseminar (mit) der Friedrich-Ebert-Stiftung Straßburg in allen Facetten kennenlernen –...