Fenja Freitag (17 Jahre)
Louisa Sachau (18 Jahre)
Gymnasium im Hoffmann-von-Fallersleben-Schulzentrum Lütjenburg, Schleswig-Holstein
Die Arbeit erhielt von der Bundesjury die Auszeichnung „Beste Arbeit“ in der Kategorie Text (Aufgabe 4-3).
Kommentar der Bundesjury: „Schafft der Mindestlohn mehr soziale Sicherheit in Europa?“ – Diese Frage stellen sich Louisa Sachau und Fenja Freitag, 17 und 18 Jahre alt aus Lütjenburg. In Form eines stilvoll aufgebauten Magazins mit harmonisch platzierten bildlichen Gestaltungselementen zeigt ihr Textbeitrag eine inhaltlich gehaltvolle, analytisch ausgewogene sowie kreative Auseinandersetzung mit den Chancen und Grenzen eines EU-weiten Mindestlohns. Exemplarisch wird die Beschäftigungspolitik Dänemarks und die Situation in Italien analysiert, eines der wenigen EU-Länder ohne Mindestlohn. Fiktive Interviews mit einer italienischen Unternehmerin und einer dänischen Pflegekraft verleihen der Arbeit Vielschichtigkeit. Durch die Gegenüberstellung konträrer Sichtweisen, die sowohl die ökonomische als auch die soziale Perspektive auf einen EU-weiten Mindestlohn beleuchten, zeigen die Schülerinnen eindrücklich, dass es keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen gibt. Die Arbeit regt die Lesenden zu einer weiterführenden Auseinandersetzung mit dem Thema Mindestlohn an und befähigt sie, ein eigenes fundiertes Urteil zu fällen.


