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Jonte Nagel

2020 4-3 Streitkultur

Wir müssen wieder lernen, zu streiten, ohne Schaum vorm Mund, und lernen, unsere Unterschiede auszuhalten“,  so der Bundespräsident in seiner Weihnachtsansprache 2018. Mache deutlich, warum eine respektvolle Streitkultur in Europa, auch in den sozialen Medien, wichtiger ist denn je.

Jonte Nagel, 17 Jahre

Johanneum zu Lübeck

Beste Arbeit der Aufgabe in der Kategorie Text

Kommentar der Bundesjury:
Jonte Nagel vom Lübecker Johanneum hat eine herausragende Facharbeit zur politischen Streitkultur gestaltet. Er hat seine Arbeit, die auf gründlicher Recherche basiert, klar strukturiert und in einem sehr sachlichen, analytischen Schreibstil verfasst. Der Oberstufenschüler spannt ausgehend von der Antike einen weiten Bogen. Der Gegenwartsbezug bleibt für den Leser in der Arbeit klar ersichtlich, auch wenn er nicht immer explizit formuliert ist. Er beginnt in der antiken Philosophie mit dem Gegensatz zwischen den an Vernunft und Wahrheit orientierten Rednern und den Sophisten, die die Rhetorik auch in manipulativer Weise zu nutzen wussten. Jonte verdeutlicht, dass Menschenmengen leicht zu manipulieren sind. Die Technik manipulativer Rhetorik stellt er sehr fundiert dar und möchte den Leser möglichst immunisieren. Im Weiteren wird deutlich, dass eine konstruktive Streitkultur für die Demokratie und das friedliche Miteinander unabdingbar ist. Nur im konstruktiven Diskurs könne eine fundierte Meinungsbildung des mündigen Bürgers stattfinden. Debatten im digitalen Raum stellen laut Jonte dabei allerdings eine besondere Herausforderung dar, da unreflektierte Hassbotschaften sich hier schnell verbreiten und damit sachliche Debatten verhindern können. Jonte mahnt am Ende, jeder möge wachsam sein und seinen Teil zu einer konstruktiven Streitkultur beitragen.


 

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