Lavinia Postel (14 Jahre)
Staatliches Gymnasium „MELISSANTES“ Arnstadt, Thüringen
Kommentar der Künstlerin zu ihrer Arbeit: In meinem selbst animiertem Video kritisiere ich, dass die Mediatisierung in der heutigen Zeit, was das alltägliche Leben angeht immer weiter vorangetrieben wird, man dabei aber immer weniger an das eigene Wohlbefinden oder auch an das der Kinder denkt. Soziale Plattformen wie Instagram, tiktok, Facebook ect. werden in das alltägliche Leben einbezogen bis man davon, meist sogar unbewusst, abhängig wird. Da hier in Europa auch das Aufwachsen mit diesen „Trends“ zu bemerken ist, weil hier in Westeuropa deutlich reichere Länder mehr Geld zur Verfügung haben um diese Technologien fortzuschreiten, sollte man in Zukunft vielleicht mehr auf das Wohl der Kinder achten, anstatt nur mit digitalen Hilfsmitteln (z.B. in der Schule mit Beamern; Tafeln; Schulcloud) das Leben zu vereinfachen. Einfache Methoden wie z.B. einen offenen Sitzkreis an jedem Morgen, um alles Mögliche anzusprechen (sowohl privat als auch was gerade auf der Welt vor sich geht -> Krieg; Klimawandel ect.) oder kleinere Projekte/ Angebote, welche das Interesse der Kinder weckt und sie anderweitig schulische Leistung bringen lassen, sollten in den Unterricht mit eingebunden werden. In dem Video geht es genau darum, wie ein Baby ohne Kontakt zur digitalen Welt schließlich doch mit dem Heranwachsen und Älter werden ein Suchtverhalten nach der digitalen Aufmerksamkeit aufweist und sich in dem ständigen Wille von anderen gesehen und gemocht zu werden, selbst verliert.

