„Nächster Halt: Nachhaltigkeit“ – das diesjährige Motto des Europäischen Wettbewerbs hat über 58.000 Schülerinnen und Schüler erreicht, die ihre ganz eigenen, kreativen Antworten auf die vielen Fragen rund um Klimaschutz, Umweltzerstörung und Nachhaltigkeit fanden.  

Genau 58.247 Kinder und Jugendliche nahmen in ganz Deutschland und vielen Deutschen Auslandsschulen Stift, Pinsel oder Kamera in die Hand und arbeiteten an den 13 vielfältigen Aufgaben des 69. Europäischen Wettbewerbs. Damit stieg die Beteiligung um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr.

Projektleiterin Annegret Menden lobt besonders den Einsatz der Lehrkräfte: „Ich möchte allen Lehrpersonen meinen großen Respekt und Dank aussprechen. Ein Projekt wie den Europäischen Wettbewerb im Unterricht umzusetzen, das braucht immer eine Extraportion Engagement. Dass wir dieses Jahr trotz „Pandemieproblemen“ solche Zuwächse bei den Teilnahmezahlen verzeichnen können, freut uns enorm. Der Einsatz und die Begeisterung der Beteiligten sind alles andere als selbstverständlich.“

Insgesamt 16.773 großartige Arbeiten wurden über das Online-Portal eingereicht. Die meisten davon sind, wie in den Vorjahren auch, bildnerische Arbeiten. Der Anteil der Texte ging auf drei Prozent zurück – das Erbe des einstigen Aufsatzwettbewerbs verblasst zunehmend. Dafür gibt es immer mehr und vielfältigere mediale Arbeiten: von Videos über Musikbeiträge und Podcasts bis hin zu eigens aufgesetzten Social-Media-Kanälen. Ende Februar und Anfang März wurden die zahlreichen Wettbewerbsbeiträge zunächst in den Landesjurys begutachtet, die vielerorts endlich wieder in Präsenz tagen konnten. Ein paar Wochen später fand die Bundesjury des Europäischen Wettbewerbs Ende März 2022 statt, das dritte Jahr in Folge im Online-Format. 18 Bundesjurorinnen und –juroren sichteten 2.000 der bundesweit besten Arbeiten und vergaben insgesamt 530 Bundespreise – darunter Sach- und Geldpreise ebenso wie Reisen nach Berlin, Brüssel oder Straßburg für die Älteren. 

Mit diesem Pokal kann in jeder Aufgabe eine beste Arbeit pro Bearbeitungsform – also in den Bereichen Bild, Medien und Text – ausgezeichnet werden.

Wie geht es nun weiter?

Das lange Warten hat ein Ende: Auf der Seite Ergebnisse des 69. Europäischen Wettbewerbs sind alle Teilnehmenden und Preisträgerinnen und Preisträger des Bundeswettbewerbs in Landeslisten veröffentlicht. Die Landespreisträgerinnen und –preisträger werden durch die jeweiligen Landesbeauftragten informiert. Auch in der Anmeldedatenbank www.anmeldung-ew.de können Preise teilweise eingesehen werden.  In den kommenden Wochen planen zahlreiche Landesstellen regionale Preisverleihungen. Wir freuen uns sehr, dass den Gewinnerinnen und Gewinnern ihre Auszeichnungen persönlich und in feierlichem Rahmen überreicht werden können. Die Termine dafür können hier https://www.europaeischer-wettbewerb.de/landesstellen/ mit Klick auf das entsprechende Bundesland eingesehen werden.