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Rheinland-Pfalz

„And the winner is…“ Bundesjury des 63. EW tagt in Rheinland Pfalz

© EBD

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Am Montag, den 14.3., beginnt die wichtigste Woche des Jahres für den Europäischen Wettbewerb – die Bundesjury tagt und wählt die Bundespreisträger der 63. Wettbewerbsrunde aus. Traditionell tagt das zentrale Gremium des Schülerwettbewerbs jedes Jahr in einem anderen Bundesland. In diesem Jahr sind die 17 Juror/innen und die Mitarbeiter/innen der Berliner Geschäftsstelle zu Gast in Rheinland Pfalz, einem Land mit einer starken Verankerung des Wettbewerbs an Schulen und hohen Beteiligungszahlen. Der Europäische Wettbewerb wird in Rheinland Pfalz vom Kultusministerium und der Europa Union gemeinsam ausgerichtet – offensichtlich ein Erfolgsrezept, über das sich die Gäste im Rahmen der Tagung ausführlich informieren können.

Die Gastgeber/innen laden die Gäste außerdem traditionell zu einem Ausflug ein. Am Donnerstagnachmittag wird das Hambacher Schloss und danach eine Weinprobe besucht – Pflichtprogramm, wenn man in der schönen Pfalz zu Gast ist.

Doch vor der Kür kommt die Pflicht. In der 63. Wettbewerbsrunde wurden 1.621 Schülerarbeiten auf Bundesebene eingereicht – das ist nur ein Bruchteil der mehreren zehntausend Arbeiten bundesweit, aber dennoch genug zu tun für die Bundesjury. Die erfahrenen Lehrkräfte arbeiten entsprechend ihres fachlichen Hintergrundes in Teiljurys – die Grundschul- und Kunstpädagogen in der Bildjury, die Politik- und Deutschlehrkräfte in der Textjury und diejenigen mit Medienerfahrung jurieren die Videobeiträge. In  diesem Jahr war eine musikalische Sonderaufgabe ausgeschrieben – deshalb wird erstmals auch eine Musikjury tagen und die eingereichten Friedenslieder bewerten.

Bis Mittwochabend vergeben die Jurys insgesamt 548 Bundespreise – darunter Bücher und Spiele für die jüngeren Schüler, Geldpreise für die Gruppenbeiträge und spannende Reisepreise für die älteren Schüler. Auch in diesem Jahr können sich 60 Schüler/innen über Einladungen der Bundeskanzlerin und des Bundestagspräsidenten nach Berlin freuen oder dank der Friedrich-Ebert-Stiftung nach Straßburg reisen, jüngere Schüler können an internationalen Seminaren in Bad Marienberg und Otzenhausen und am Kunstworkshop in Wettin teilnehmen. Auch der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Rainer Wieland, lädt Schüler zu sich nach Brüssel oder Straßburg ein. Diejenigen, deren Friedenslieder die Jury am meisten überzeugen konnten, können sich auf einen maßgeschneiderten Musikworkshop in der Landesmusikakademie Niedersachsen freuen. Mit Studiomusikern und Musik-Coaches werden ihre Lieder professionell produziert.

In der Tagungswoche finden neben der Juryarbeit zwei wichtige Sitzungen statt: Am Donnerstagvormittag beschließt die Bundesjury ihre Themenvorschläge für die kommende 64. Wettbewerbsrunde, die voraussichtlich unter dem Motto „Europa zwischen Tradition und Moderne“ stehen wird. Am Freitag reisen dann die Mitglieder des Lenkungsausschusses an, um sich die Ergebnisse der diesjährigen Wettbewerbsrunde zeigen zu lassen und zugleich die Weichen für die neue Runde zu stellen.

Einen Blick hinter die Kulissen der Bundesjury ermöglicht der Kurzfilm, der 2014 in Erfurt gedreht wurde: