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Ausstellung zum 60. Europäischen Wettbewerb

60 Jahre alt und voller Leben – so präsentiert sich der Europäische Wettbewerb seit Anfang dieser Woche im Veranstaltungsraum „Galerie“ der Europäischen Bewegung Deutschland.

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© EBD

In der „Galerie“, die nicht nur von der Europäischen Bewegung, sondern auch von anderen Initiativen auf dem „Europahof“ in der Sophienstraße genutzt wird, hängen einige der besten Wettbewerbsarbeiten der 60. Runde des Europäischen Wettbewerbs aus.

Unter den Exponaten finden sich Arbeiten, die nicht nur die große Bandbreite der Altersgruppen der Teilnehmer (von 5 bis 22 Jahren) verdeutlichen, sondern auch die Vielfalt der möglichen Bearbeitungsmethoden zeigen. Helin Baz ist 6 Jahre alt und hat ein Bild zum Thema „Kennenlernen“ gemalt, auf dem sie mit einer europäischen Freundin Ski fährt. Das bunte und fröhliche Bild hat die Jury begeistert:  „Beide Mädchen brausen in rasanter Geschwindigkeit und Begeisterung den Skihang hinab, was durch die diagonale Anordnung der Figuren unterstützt wird.“

Die Jurykommentare ergänzen die ausgestellten Bilder und zeigen so, mit welcher Sachkompetenz die in den Bundesländern nominierten Juroren die Werke des Europäischen Wettbewerbs bewerten. Der Arbeit der 13jährigen Schülerin Antonia Götz zum Thema „Woanders in Europa“, auf der die Metropole London abgebildet ist, attestieren die Juroren beispielsweise eine „…auf einen omnipotenten Blick verweisende Perspektive, die gute Komposition und das ebenfalls gelungene Farbkonzept“.

Während bei den jüngeren Teilnehmern gemalte, gezeichnete und gebastelte Arbeiten überwiegen, haben die älteren Schüler sowohl Textarbeiten, als auch aufwändige Videos und beeindruckend professionelle multimediale Arbeiten eingereicht. In der „Galerie“ kann man zum Beispiel die grafische Arbeit von Felix Kampeter (22 Jahre) zur Sonderaufgabe Logo besichtigen. Sein selbst entworfenes Logo wurde vom Lenkungsausschuss als Motiv der Plakate für den 61. Europäischen Wettbewerb ausgewählt und somit bald in einer Auflage von 100.000 Stück an deutsche Schulen verteilt.

Im Modul 4 wurden zum Thema „Europäische Bürgerinitiative“ anspruchsvolle multimediale Kampagnen entwickelt. Ausgestellt ist eine Arbeit von Kristina Gleißner (18 Jahre) über soziale Inklusion, die aus einem Plakat und einer Broschüre besteht.  André Ahlers, ein Schüler der 8. Klasse, entwickelte eine besonders originelle Wettbewerbsarbeit – eine Pille gegen Diskriminierung. Die Jury war begeistert, mit wie viel kritischem Bewusstsein, aber auch Humor der Schüler das originalgetreue Medikament „NoDiscrim“ mit Packungsbeilage entworfen hat.

Die ausgestellten Arbeiten sind wochentags von 10 bis 17 Uhr in der Sophienstraße 28/29 in Berlin Mitte zu besichtigen. Wer nicht selbst vorbeikommen kann, hat bald die Möglichkeit, auf der Website des Europäischen Wettbewerbs die besten Arbeiten der 60. Wettbewerbsrunde zu bewundern. Auch im Fernsehen ist der Europäische Wettbewerb präsent – eine Schulklasse aus Baden-Württemberg führt ihre Wettbewerbsarbeit zur musikalischen Sonderaufgabe auf, die Europa-Hymne „Europeana“: http://www.regio-tv.de/video/257199.html

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