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  • 22.03.2019

Bundesjury des 66. Europäischen Wettbewerbs tagt auf Usedom

Am kommenden Montag beginnt die wichtigste Woche des Jahres für den Europäischen Wettbewerb – die Bundesjury tagt und bewertet die besten Schülerarbeiten der abgeschlossenen 66. Wettbewerbsrunde. Traditionell tagt das zentrale Gremium des Schülerwettbewerbs jedes Jahr in einem anderen Bundesland. In diesem Jahr sind die 18 Juror/innen und die Mitarbeiter/innen der Berliner Geschäftsstelle vom 24. bis 29. März 2019 zu Gast in Mecklenburg-Vorpommern und tagen im Haus Kranich in Zinnowitz auf Usedom.

Das gastgebende Land lädt die Mitglieder der Bundesjury traditionell zu einem Ausflug ein. Am Donnerstagnachmittag wird die Jury zu einem bunten Kulturprogramm durch Mecklenburg-Vorpommern aufbrechen: neben der Universität Greifswald werden das Museum Atelier Otto Niemeyer-Holstein und das Pommersche Landesmuseum besichtigt. Der Abend klingt aus bei einem gemeinsamen Essen, bei dem in diesem Jahr zwei Juror/innen verabschiedet werden, darunter auch die gastgebende Landesbeauftragte Eva Mieth.

Doch vor der Kür kommt die Pflicht. In der 66. Wettbewerbsrunde wurden 1.741 Schülerarbeiten auf Bundesebene eingereicht – die überzeugendsten kreativen Auseinandersetzungen mit dem diesjährigen Wettbewerbsthema „YOUrope – es geht um dich!“. Die erfahrenen Lehrkräfte jurieren die Beiträge entsprechend ihres fachlichen Hintergrundes in Teiljurys: die Grundschul- und Kunstpädagogen in der Bildjury, die Politik- und Deutschlehrkräfte in der Textjury und diejenigen mit Medienerfahrung jurieren die Videobeiträge. Den Löwenanteil hat dabei die Bildjury zu bewerten, die Textjury hat etwa xxx und die Medienjury xxx Arbeiten zu sichten.

Bis Mittwochabend vergeben die Jurys insgesamt 532 Bundespreise – darunter Bücher und Spiele für die jüngeren Schüler, Geldpreise für die Gruppenbeiträge und spannende Reisepreise für die älteren Schüler. Auch in diesem Jahr können sich 120 Schüler/innen über Einladungen der Bundeskanzlerin und des Bundestagspräsidenten nach Berlin, über ein Europaseminar in Straßburg der Friedrich-Ebert-Stiftung, eine Einladung durch Rainer Wieland ins Europäische Parlament, über internationale Seminare in Bad Marienberg und Otzenhausen sowie ein Street Art-Seminar in Berlin freuen. Die siegreichen Projektgruppen der Sonderaufgabe erhalten als besonderen Preis ein Planspiel an ihrer Schule.

In der Tagungswoche finden neben der Juryarbeit wichtige Sitzungen statt: In der Eröffnungssitzung am Montag wird die neue Onlineanmeldung, die in der 66. Wettbewerbsrunde bundesweit etabliert wurde, kritisch evaluiert. Am Donnerstagvormittag beschließt die Bundesjury ihre Themenvorschläge für die kommende 67. Wettbewerbsrunde. Am Freitag reisen dann die Mitglieder des Lenkungsausschusses an, um sich die Ergebnisse der diesjährigen Wettbewerbsrunde zeigen zu lassen und zugleich die Weichen für die neue Runde zu stellen.

Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle werden während der Jurywoche über Facebook und Twitter berichten. Einen Blick hinter die Kulissen der Bundesjury ermöglicht der Kurzfilm, der 2014 in Erfurt gedreht wurde: