Aktuelles > Bundesjury goes digital!

  • 23.04.2021

Bundesjury goes digital!

Vor etwas über einem Jahr nahm das Covid-19-Virus die Welt in Geiselhaft und führte dazu, dass die Bundesjury des Europäischen Wettbewerbs erstmals digital tagen musste. Was 2020 kurzfristig improvisiert wurde, findet nun 2021 mit besserer Vorbereitung und mehr Erfahrung erneut statt: Die Bundesjury des 68. Europäischen Wettbewerbs tagt vom 26. bis 30. April 2021 digital.

In den vergangenen Monaten wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, damit alle Wettbewerbsbeiträge digital eingereicht und juriert werden können. Dank der aufgerüsteten Datenbank sowie einer datenschutzkonformen Cloud und Konferenz-Software konnten erstmalig alle Landesjurys des Europäischen Wettbewerbs online arbeiten. Die meisten Bundesjurymitglieder sind also mit den völlig veränderten Verfahren bereits vertraut.

Am Montag startet die einwöchige Jurysitzung, an der aus jedem Bundesland eine Lehrkraft teilnimmt, die vom Kultusministerium ernannt wurde. Sie jurieren die Beiträge entsprechend ihres fachlichen Hintergrundes in den Teiljurys Bild, Text, Medien und Musik. Auffällig in diesem Jahr des Ausnahmezustands – es wurden mehr digitale Beiträge eingereicht und weniger Bilder als sonst: Von etwa 1.700 bundesweit besten Arbeiten entfallen jeweils ca. 220 auf Medien und Text, 1.250 auf Bild.

Alle Arbeiten wurden in einer Cloud sortiert und aufbereitet, sie werden von mindestens zwei Jurymitgliedern begutachtet und mit Preisen ausgezeichnet. Die Favoriten werden im Plenum bewertet. 550 Bundespreise werden 2021 vergeben – darunter Geld- und Sachpreise und – eine Premiere! – digitale Europaseminare. Am Donnerstag wird die Juryarbeit abgeschlossen, denn dann widmet sich das Gremium der zweiten wichtigen Aufgabe: Der Themenwahl für das kommende Schuljahr. Und abschließend treffen dann am 30.4. Bundesjury und Lenkungsausschuss des Europäischen Wettbewerbs virtuell aufeinander und diskutieren die Ergebnisse der Jurywoche und der 68. Wettbewerbsrunde.

Wir berichten in unseren sozialen Medien von der Bundesjury.