Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?“ wurden am 18. Juni 2026 im Fürstensaal des Fuldaer Stadtschlosses die Bundessiegerinnen und Bundessieger des 73. Europäischen Wettbewerbs geehrt. Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen präsentierten ihre ausgezeichneten Arbeiten zu Themen wie Gerechtigkeit, Kinderrechten, Umwelt und Wohnen und zeigten eindrucksvoll, wie engagiert sie sich mit europäischen Werten auseinandersetzen.

Die Veranstaltung wurde von zahlreichen Gästen aus Politik und Europa begleitet. Armin Schwarz, Hessischer Minister für Kultus, Bildung und Chancen, würdigte in seinem Grußwort die gesellschaftliche Relevanz der Wettbewerbsbeiträge: „Die Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie differenziert und engagiert sich junge Menschen mit Themen wie Gerechtigkeit, Umwelt und Menschenrechten auseinandersetzen.“ Roland Gawinski, Landesbeauftragter für den Europäischen Wettbewerb in Hessen, hob hervor, dass ein geeintes Europa vom Miteinander und von gemeinsam gelebten Werten wie Respekt, Zusammenhalt und Verantwortung lebt. Auch Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld betonte die Bedeutung des Europäischen Wettbewerbs für die politische Bildung und die Vermittlung europäischer Werte.
Fünf Bundespreisträgerinnen und Bundespreisträger präsentierten ihre kreativen Arbeiten aus den Bereichen Bild, Text und Multimedia. Neben den Bundespreisen wurden fünf hessische Schulen für ihr besonderes Engagement im Europäischen Wettbewerb ausgezeichnet.
Zum Abschluss der Veranstaltung übergab Fulda symbolisch den Staffelstab an Kassel. Dort wird am 20. Mai 2027 die Bundessiegerehrung des 74. Europäischen Wettbewerbs stattfinden. Mit dem neuen Schuljahr startet zugleich die 74. Wettbewerbsrunde unter dem Motto „Europa gerecht gestalten: Was kostet die Zukunft?“. Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, sich kreativ mit Fragen zu Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Chancengerechtigkeit auseinanderzusetzen. Weitere Informationen finden sich unter www.ewhe.de.
Erstmals ist es dem Europäischen Wettbewerb in Hessen gelungen eine Wanderausstellung mit 52 Rahmen und 62 Arbeiten zum 73. Europäischen Wettbewerb zu realisieren. Bereits im ersten Durchlauf kann die Ausstellung als großer Erfolg gewertet werden: An fünf Standorten in Hessen konnten die Arbeiten von Schülerinnen und Schülern einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und damit auch die Botschaften und Perspektiven junger Menschen sichtbar gemacht werden. Alleine in Frankfurt a.M. in den Römerhallen sind nachweislich über 18.000 Besucher gezählt worden.
Die Wanderausstellung war bislang an folgenden Orten zu sehen:
– Zukunftswerk im Luisenforum Wiesbaden
– Hochschule RheinMain (HSRM), mit feierlichen Eröffnung: Teilausstellung „Wohnen als Selbstverständlichkeit?!“
– Römerhallen, Römer Frankfurt
– Stadtmuseum Groß-Gerau
– Schloss Fulda (noch bis zum 28.06.2026)
Mit Dank an Roland Gawinski für den Text.

