Corona-Krise | Auswirkungen auf den Europäischen Wettbewerb

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Um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu unterbinden und die Gesundheit der Jurorinnen und Juroren sowie der Mitarbeitenden des Europäischen Wettbewerbs nicht zu gefährden, wurde die Tagung der Bundesjury für den 67. Europäischen Wettbewerb abgesagt.

Die zentrale Tagung, auf der jährlich knapp 2.000 Arbeiten gesichtet und 550 Bundespreise vergeben werden, sollte vom 22. bis 27.3.2020 in Rendsburg in Schleswig-Holstein stattfinden.

Die Landesjurys des Europäischen Wettbewerbs wurden alle noch vor dem Ausbruch des Virus erfolgreich abgeschlossen, die Vergabe der Landespreise ist somit bereits erfolgt. Damit auch die Bundespreise vergeben werden können, arbeitet die Berliner Geschäftsstelle zurzeit an einem Konzept für eine digitale Jurierung und Preisvergabe.

Die wertvollsten Preise auf Bundesebene sind die sogenannten Reisepreise: Einladungen der Kanzlerin und des Bundestagspräsidenten nach Berlin, Einladungen durch Abgeordnete ins Europäische Parlament, kreative Seminare in den Europahäusern Bad Marienberg und Otzenhausen, das Europaseminar der Friedrich-Ebert-Stiftung in Straßburg und ein Street Art-Seminar in Berlin.

Aufgrund der sich ständig ändernden Lage kann momentan nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob die Seminare stattfinden können. Die Geschäftsstelle wird alternative Bundespreise prüfen.

Auch auf die Durchführung von Preisverleihungen werden die gesundheitlichen Vorsichtsmaßnahmen Auswirkungen haben. Im Terminkalender des Europäischen Wettbewerbs werden stets aktuelle Hinweise zum Status geplanter Veranstaltungen veröffentlicht.

Auf der Website und in den sozialen Medien des Europäischen Wettbewerbs wird regelmäßig über den weiteren Stand der Wettbewerbsdurchführung berichtet.

Wir danken allen beteiligten Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie Unterstützenden des Europäischen Wettbewerbs und bitten um Verständnis für die bedauerlichen Maßnahmen. Bleiben Sie gesund!

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