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Mecklenburg-Vorpommern

Europa in der Kunsthalle Rostock | Lehrerfortbildung zum 67. EW

29 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden am 6. November 2019 in der Rostocker Kunsthalle zur Fortbildung anlässlich des 67. Europäischen Wettbewerbs erwartet und von der Landesbeauftragten für den Europäischen Wettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern, Kathrin Bucholz, begrüßt. Zum Teil waren es vertraute Gesichter, aber auch neue Interessenten, die es galt für die Europabildung in der Schule zu begeistern und den Europäischen Wettbewerb vorzustellen.

Um auf das Motto des diesjährigen Wettbewerbs „EUnited – Europa verbindet!“ einzustimmen, ging es in der praktischen Übung darum, das Thema aus Modul 1-2 Mein Lieblingsort in nur zehn Minuten zu bearbeiten. Die Aufgabe lautete: Wählen Sie aus den Reproduktionen eine Abbildung von einem Ort, der Ihrem Lieblingsort entspricht. Bearbeiten Sie das Blatt spontan nach Ihren Vorstellungen, zeichnen Sie hinein, nutzen Sie Text und Bild für eine ganz persönliche Gestaltung, kleben Sie, lassen Sie es zu Ihrem Blatt werden. Die besondere Herausforderung bestand dann aber darin, vom eigenen Kunstwerk Teile abzugeben. Das konnte nur eine kleine Ecke, ein Viertel oder die Hälfte sein, die dann den Mitstreiterinnen und Mitstreitern am Tisch zur Verfügung gestellt wurde. Andersherum sollte das Gefundene in das eigene Werk eingefügt werden, um das Motto des Verbindens zu thematisieren. In der Vorstellungs- und Reflexionsrunde wurde schnell klar, wie unterschiedlich dieses Abgeben und Nehmen, das Verbinden von Eigenem und Fremden künstlerisch umgesetzt und betrachtet wurde. Spannend jedoch die Ergebnisse, die nach insgesamt nicht einmal einer halben Stunde Arbeitszeit entstanden waren.

Es folgte ein Rückblick auf den 66. und ein kurzer Ausblick auf den 67. Europäischen Wettbewerb. Danach informierte Mareen Hirschnitz die Teilnehmenden der Fortbildung über die Onlineanmeldung, wies auf die unterstützenden Tutorials und die Erklärgrafik auf dem Plakat hin. Da es aber kaum Nachfragen gab, ist damit zu rechnen, dass online alles gut klappen wird.

Nach einem Mittagsimbiss in der Cafeteria der Kunsthalle stellten vier Referentinnen und Referenten in ihren Workshops Arbeitsanregungen, Techniken und kreative Impulse für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor.

Die Teilnehmenden lauschen dem 1+1 erfolgreicher Plakatgestaltung…

Christine Donath bediente mit innovativen Drucktechniken das Modul 1 (Klassenstufe 1-4). Simone Kamradt-Schröder setzte sich mit dem Märchenthema aus Modul 2 (Klassenstufe 5-7) auseinander. Bei Jeanette Mielenz entstanden die ersten „Europäischen Sichtfenster“ aus Modul 3 (Klassenstufe 8-10) und Ralf Manteufel gab sein Wissen zu möglichen didaktischen Herangehensweisen an die Plakatgestaltung an einem sehr prägnanten Beispiel zum Besten, geeignet für Modul 4 (Klassenstufe 11 – 12).

… und legen selbst Hand an.

Sich hier für den Besuch nur eines Workshops zu entscheiden, war nicht für jeden einfach. In den anderthalb Stunden, die für die Workshops zur Verfügung standen, sind beeindruckende Arbeiten entstanden, die neugierig machen auf das, was mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet wird. Mit neuen Impulsen, Ideen und Anregungen konnten nach der letzten Vorstellungsrunde im Plenum die Europa-Interessierten in ihre Schulen zurück kehren.

 

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands und dient der „Europabildung in der Schule“ (KMK). Die Fortbildung zum traditionsreichsten Europäischen Wettbewerb richtet sich an Lehrkräfte aller Fächerkombinationen und Schularten. Organisiert wurde sie von der Landesbeauftragten in Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualitätssicherung in Mecklenburg-Vorpommern.

Kathrin Bucholz
Landesbeauftragte für den Europäischen Wettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern