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Europa-Preise in Wiesbaden verliehen

In festlichem Rahmen erhielten die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger im Europäischen Wettbewerb heute ihre Urkunden im Festsaal des Rathauses der Landeshauptstadt Wiesbaden. Dieser  vor 65 Jahren ins Leben gerufene Wettbewerb ist der größte seiner Art in Deutschland und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. In diesem Jahr war sein Motto:“ Denk mal – worauf baut Europa?“

Deutschlandweit wurden rund 90.000 Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen eingereicht. Es waren Bilder, Filme, Videos, Modelle, Comics, Essays, Apps und Computerspiele. Das Wettbewerbsbild zeigt symbolisch wichtige Baudenkmäler der Mitgliedsländer der EU wie das Colosseum in Rom, den Eiffelturm in Paris, das Atomium in Brüssel und das Brandenburger Tor in Berlin.

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden in Wiesbaden von Herrn Oberbürgermeister Sven Gerich begrüßt. Danach folgte die Urkundenverleihung durch Herrn Peter  H. Niederelz, dem Vorsitzenden der überparteilichen Europa- Union-Deutschland in der Region. Er bedankte sich auch bei den Lehrerinnen und Lehrern, ohne deren Anregung und Unterstützung es diese erfolgreiche und für Europa und seine Festigung so wichtige Aktion nicht geben würde. „ Wir als Europa-Union verwenden den Begriff „Lehrkräfte“ bewusst nicht, weil dieser semantisch abwertend ist,“ sagte Niederelz. Er rief auch dazu auf, dass sich möglichst viele Schulen an kommenden 66. Europäischen Wettbewerb beteiligen mögen. Dieser findet im Lichte der Europa-Wahlen 2019 und des Brexit, so sich dieser nicht doch noch vermeiden lässt, statt.

Umrahmt wurde die Preisverleihungsfeier vom Schulchor der Dr. Obermayr Europa-Schule in Wiesbaden unter Leitung von Susanna Fan-Ebner.