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EW goes Denkmal | Wettbewerbsvorstellung auf der Denkmalmesse

Dass Denkmäler, Kulturerbe und Messen nicht nur für die ältere Generation spannend sind, hat das Europäische Kulturerbejahr schon mehrfach bewiesen. Ein weiteres Puzzleteil, um Kulturerbe in die Schulen zu bringen, wurde auf der Internationalen Denkmalmesse in Leipzig gelegt. Vom 7. – 10.11.2018 fanden dort Aussteller der Handwerksberufe ihren Platz, einzelne Kulturerbestätten und -städte waren vertreten sowie diverse Projekte des Kulturerbejahres, darunter auch der Europäische Wettbewerb.

Am Freitag fanden sich Partner des Kulturerbejahres zusammen, um ihre Projekte vorzustellen. In einer Podiumsdiskussion reflektierten zunächst Sneška Quaedvlieg-Mihailović, Generalsekretärin von Europa Nostra, Michel Manier, Direktor „Culture and Creativity“ der Europäischen Kommission sowie Mona Guichard, französische Kulturattachée, was und wen europäische Kultur bisher erreicht und setzten weitere Impulse mit ihren Zukunftsvisionen.

Das bunte Motiv hat offensichtlich zur Teilnahme motiviert – Bund- und Landesstellen freuen sich über hohe Beteiligungszahlen

Im Anschluss stellte Mareen Hirschnitz den Messebesuchern den Europäischen Wettbewerb vor, der insbesondere in seiner 65. Runde das europäische Kulturerbe in den Mittelpunkt setzte. Unter dem Motto „Denk mal – worauf baut Europa“ begaben sich bundesweit mehr als 85.000 Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche in Europas reichem Kulturschatz und legten das Fundament Europas frei. Mit altersgerechten Aufgabenstellungen lädt der Wettbewerb alljährlich junge Menschen ein, sich politisch, kulturell oder auch künstlerisch zu beteiligen, seinen Ideen freien Lauf zu lassen und diese schlussendlich kreativ umzusetzen.

Einige ausgewählte Arbeiten aus jedem Modul stellte sie dabei der Zuhörerschaft vor: Von jungen Bauarchitekten, die eine europäische Stadt konzipierten bis hin zu Spieleentwicklern und Geschichtenschreibern, die Abenteuer in Schlössern und Burgen erzählen oder den Erschaffern von Denkmälern. Der Streifzug durch Schülerarbeiten zum Kulturerbejahr stellte die Vielfalt der Wettbewerbsbeiträge, der Künstler und der Methodenvielfalt  des Kreativwettbewerbes dar. Wer zum Zeitpunkt der Präsentation von anderen Ständen abgelenkt war oder andere Messeinhalte erkundet hat, konnte sich über die gesamten drei Messetage das Best-of-Video des 65. Europäischen Wettbewerbs anschauen.

Zudem luden die ausliegenden Infomaterialien Jugendliche dazu ein, auch an der aktuellen Wettbewerbsrunde „YOUrope – es geht um dich!“ teilzunehmen oder diese Infos an Freunde, Kinder, Enkel und junge Bekannte weiterzugeben.  Im Vorfeld der Europawahl 2019 stehen Beteiligung, Demokratie und Forderungen der Kinder und Jugendlichen für ein besseres Europa im Vordergrund.