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  • 03.09.2018
Bremen

Infoveranstaltung zum 66. Europäischen Wettbewerb in Bremen

Kaum hat in Bremen das neue Schuljahr begonnen, ist auch die neue Runde des Europäischen Wettbewerbs eingeläutet worden: mit einer Infoveranstaltung für interessierte Kolleginnen und Kollegen, die bisher keine Wettbewerbserfahrung hatten. Landesbeauftragte Svenja Gulbins führte durch die Veranstaltung und machte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Wettbewerb und den neuen Aufgaben vertraut, anschließend erläuterte Britta Düsterhoff, Leiterin der Bremer Makemedia Studios, Kooperationsmöglichkeiten mit dem Zentrum für Medien.

In kleiner aber feiner Runde stellte Svenja Gulbins zunächst des Wettbewerb an sich vor und betonte, dass es nicht um Elitenförderung oder Leistungsmessung geht, sondern darum, durch kreative Aufgabenstellungen ein Interesse an europäischen Themen zu wecken. Die riesige Bandbreite der möglichen Beteiligungsformen erlaubt es daher auch Schülerinnen und Schülern, die bei klassischen Wettbewerben kaum Chancen hätten, hier ihre Stimme zu nutzen und zum Ausdruck zu bringen, was sie bewegt.

Nach einem kurzen Überblick über die Gewinnmöglichkeiten und über die Fächer, welche sich durch Anbindung an den Lehrplan besonders für eine Umsetzung der Aufgaben eignen, waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt. Sie überlegten anhand der aktuellen Aufgaben, wie sie diese umsetzen könnten. Und auch hier offenbarten sich verschiedene Wege: Während aus der Grundschule direkt sehr konkrete Ideen kamen, wie man eine Reise mit dem Flugtaxi z.B. im Sachkundeunterricht mit der Erarbeitung verschiedener europäischer Länder verknüpfen könnte, gab es von den Kollegen der Gymnasien für so vielen Aufgaben Begeisterung, dass sie eher die Schülerinnen und Schüler selbst wählen lassen wollen, um möglichst viele Themen bearbeiten zu können.

Britta Düsterhoff stellte nun die verschiedenen Möglichkeiten vor, wie die Makemedia Studios, die zum Zentrum für Medien und somit zum Landesinstitut für Schule (LIS) gehören, hier unterstützend wirken können. Kolleginnen und Kollegen, die mit Klassen an multimedialen Beiträgen arbeiten, können nach rechtzeitiger Terminabsprache morgens für einige Stunden in die Studios kommen, wo dann mehrere Medienpädagogen zur Verfügung stehen, die mit maximal sechs Gruppen verschiedene Filmarten, Hörspiele oder Podcasts erstellen. Eine andere Möglichkeit ist, dass Schülerinnen und Schüler nachmittags selbständig einzeln oder als Kleingruppe vorbeikommen und ebensolche Unterstützung erhalten. Frau Düsterhoff betonte allerdings die Relevanz einer geschickten Zeitplanung und rechtzeitigen Terminfindung (mehr Informationen und Kontakt unter www.lis.bremen.de/info/makemedia).

Zum Abschluss zeigte Svenja Gulbins den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Website des Wettbewerbs mit dem Arbeitshilfenportal und mit Beispielen der vergangenen Jahre. Der Best-of-Film der 65. Wettbewerbsrunde rundete die Veranstaltung ab und weckte bei allen Kolleginnen und Kollegen definitiv Lust, sich dieses Jahr an den Aufgaben zu versuchen!