Kreativität ohne Grenzen: Jurysitzung für die Arbeiten der Deutschen Auslandsschulen

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Der Europäische Wettbewerb findet zwar hauptsächlich in Deutschland statt – was übrigens nicht immer so war – jedes Jahr nehmen aber auch einige Deutsche Schulen im Ausland teil.

Am 7. März wurden die Arbeiten eben dieser Schülerinnen und Schülern von einer breit aufgestellten Jury bewertet. Wieder mit dabei waren Arkadiusz Dryja, Lehrer an der Ernst-Habermann-Grundschule BerlinFriederike Gribkowsky, ehemalige Vorstandsvorsitzende des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen und Norbert Löhn von der Musik- und Kunstschule „J. A. P. Schulz“. Neu hinzu kamen Mareen Hirschnitz, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, sowie Annette Muhrbeck von der Klax Kinderkunstgalerie. Mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Internationales, Politik, Kunst und Schule war die Jury also bestens aufgestellt.

Im Vergleich zu den Vorjahren ist ein Rückgang bei den Einsendungen aus dem Ausland zu verzeichnen. Während sich 2024 noch elf Schulen beteiligten, waren es dieses Jahr nur sechs. Zu Beginn der Sitzung wurde zunächst gemeinsam diskutiert, wie in Zukunft gezielter im Ausland auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht werden kann, um die internationale Perspektive des Wettbewerbs weiterhin stark zu vertreten. Trotz der geringeren Anzahl konnten viele beeindruckende Arbeiten bewerten werden: Insgesamt wurden 32 Beiträge ausgezeichnet, darunter Einsendungen aus Porto, Athen, Genua, Quito und Yokohama.

Besonders beeindruckt war die Jury vom Musikvideo von Jamie Chan (16) zum Thema 3-1 Pop gegen Populismus. Von Text über Videodreh bis hin zu Schnitt und Special Effects – alles selbst gemacht. Respekt! Ebenso begeisterten die Jury die fantastischen Gewächse der Deutschen Schule Genua zum Thema 2-1 Europa – fantastisch gewachsenFrancesco Miceli (10) gewann mit seinem Bild ein Malset – seine Blumen stehen unter dem Schutz eines Regenbogens, der für Vielfalt und Toleranz in Europa steht. Eine Arbeit, die die Jury sprachlos machte, war die Geschichte der 12-jährigen Luana Wehrle aus Yokohama: In ihrer Erzählung entdeckt die Schülerin Leonie eine schützenswerte Fantasieblume und lernt, welche Auswirkungen es hat, wenn sie vernachlässigt wird. Eine beeindruckende Leistung für ihr Alter – und darüber hinaus eine ergreifende Geschichte.

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Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern für die kreativen und spannenden Kunstwerke sowie alle Lehrkräfte, die den Wettbewerb in die Klassenräume around the Globe tragen! Außerdem einen besonderen Dank an den Weltverband Deutscher Auslandsschulen, mit denen wir im Wettbewerb gerne und eng zusammenarbeiten.

Wir sind gespannt, welche Arbeiten sich übernächste Woche vom 23.–28. März bei der Bundesjury in Rendsburg durchsetzen werden – 27 Beiträge wurden für einen Bundespreis nominiert. Wir wünschen viel Erfolg!

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