Preis des 67. EW: Rollenspiel mal anders

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Mit einem aufwendigen Video, in dem sie ihre Forderungen an die deutsche Ratspräsidentschaft 2020 vortrugen, konnte die Europa-AG der Goethe-Schule Flensburg einen besonderen Preis beim 67. Europäischen Wettbewerb gewinnen. Ein Planspiel mit europäischem Thema wurde an ihrer Schule durchgeführt. Eine*r der glücklichen Gewinner*innen schildert uns den spannenden Tag:

„Politik, die wir verstehen und interessant finden? Ja das funktioniert! Beim Europäischen Wettbewerb gewann die Projektgruppe „Europa“ einen Bundespreis für unsere Schule: Wir durften ein Planspiel durchleben. Bei einem Planspiel geht es um ein Problem, das diskutiert und behoben werden muss. Dabei bekommen die Teilnehmer*innen Rollen verschiedener Politiker*innen zugeteilt und müssen dann deren Ideen vertreten, um eine Lösung zu erarbeiten.


Zu Beginn gab uns Alexander Kuschel von der Agentur „planpolitik“ eine Einführung dazu, wie so ein Planspiel überhaupt funktioniert, was uns erwarten würde und was es für Regeln gibt. Außerdem machte er uns mit den Organen der Europäischen Union vertraut, denn eines von diesen würden wir dann verkörpern, genauer genommen den Rat der EU.
Dann wurden die Rollen verteilt, es gab höchstens zwei Schüler, die ein Land und dessen Interessen vertreten durften. „Cool, du bist auch Irland!“ rief jemand. Unser Thema: „Digital Services Act – die Problematik von Fake News und Hate Speech im Internet“. Nachdem sich jede Gruppe mit den eigenen Interessen und denen der anderen Länder auseinandergesetzt hatte, ging es richtig los. Die Glocke läutete und die Versammlung war eröffnet. Und dabei ging es ganz schön hitzig zu. Jeder versuchte, seine Meinung möglichst plausibel zu vermitteln und so die anderen zu überzeugen. Dabei wurde über drei verschiedene Artikel gesprochen und diskutiert, ob und wie diese verabschiedet werden können. Die Moderator*innen sorgten für Struktur, sodass auch jede*r mal dran kam – puh, gar nicht so einfach, da in seiner Rolle zu bleiben… Nach einer längeren Phase des diskutierens kamen wir doch überraschend schnell zu einem guten Ergebnis, mit dem die Mehrheit der Schüler zufrieden war.“

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