Rekordbeteiligung aus aller Welt: Jury bewertet Arbeiten der Deutschen Auslandsschulen

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Am 20. Februar 2026 tagte die Jury für die Beiträge der Deutschen Auslandsschulen im 73. Europäischen Wettbewerb in Berlin. Die Einreichung von Arbeiten Deutscher Auslandsschulen ist längst fester Bestandteil des Wettbewerbs und erweitert ihn um den besonderen Blick junger Menschen außerhalb Deutschlands – in diesem Jahr erreichte dieses Engagement mit einer deutlich gestiegenen Zahl an Einsendungen einen neuen Höhepunkt.

Deutliches Plus bei den Einsendungen

Insgesamt erreichten uns 136 Arbeiten von 15 Deutschen Auslandsschulen – überwiegend aus europäischen Ländern, aber auch aus außereuropäischen Standorten. Im vergangenen Jahr waren es 54 Beiträge. Das entspricht einem Plus von 152 Prozent. Diese beeindruckende Entwicklung ist nicht zuletzt Ausdruck der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA). Durch die engagierte Bewerbung und abgestimmte Kommunikation seitens des WDA konnten in diesem Jahr deutlich mehr Schulen für eine Teilnahme am Europäischen Wettbewerb gewonnen werden. Die starke Beteiligung zeigt, wie wirksam diese Kooperation ist und wie groß das Interesse an europäischer Bildungsarbeit im Ausland ist.

Kathleen Hörnke und Clara Plonait begutachten die in Modul 3 eingereichten Textarbeiten.

Fachkundige Jury mit vielfältiger Expertise

Die Bewertung der eingereichten Arbeiten übernahm eine erfahrene und interdisziplinär besetzte Jury. Mit dabei waren:

  • Arkadiusz Dryja, Lehrer an der Ernst-Habermann-Grundschule Berlin
  • Friederike Gribkowsky, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Schule Bukarest und ehemalige Vorstandsvorsitzende des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen
  • Norbert Löhn, Musik- und Kunstschule „J. A. P. Schulz“ in Schwedt/Oder
  • Mareen Hirschnitz, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
  • Kathleen Hörnke, Grafikerin und Künstlerin
  • Clara Plonait, studentische Mitarbeiterin im Europäischen Wettbewerb und ehemalige Teilnehmerin

Mit ihren unterschiedlichen fachlichen Hintergründen aus Schule, Kunst, Kommunikation und europäischer Bildungsarbeit würdigten die Jurymitglieder die große Bandbreite und Kreativität der Beiträge.

Die Jury für die Arbeiten der Deutschen Auslandsschulen bestand aus erfahren Jurorinnen und Juroren. V.l.n.r.: Arkadiusz Dryja, Norbert Löhn, Mareen Hirschnitz, Friederike Gribkowsky, Clara Plonait und Kathleen Hörnke.

Kreative Perspektiven auf Europa

Ob Malerei, Collage, Textarbeit, Video- oder Medienprojekt – die eingereichten Arbeiten überzeugten durch Originalität, gestalterische Qualität und inhaltliche Tiefe. Viele Beiträge setzten sich differenziert mit aktuellen europäischen Themen auseinander und machten deutlich, wie präsent Europa als Erfahrungs- und Zukunftsraum für junge Menschen weltweit ist. Die Arbeiten zeigen eindrucksvoll, dass der Europäische Wettbewerb über geografische Grenzen hinweg verbindet und Räume für Dialog, Reflexion und kreative Auseinandersetzung eröffnet.

Weiterleitung an die Bundesjury

Die von der Vorjury ausgewählten Beiträge werden nun an die Bundesjury weitergeleitet. Dort entscheidet sich, welche Arbeiten auf Bundesebene ausgezeichnet werden. Die außergewöhnlich hohe Beteiligung in diesem Jahr sendet ein starkes Signal: Der Europäische Wettbewerb lebt von Vielfalt – und die Stimmen der Deutschen Auslandsschulen sind ein unverzichtbarer Teil dieses europäischen und vielfältigen Miteinanders.

Friederike Gribkowsky und Norbert Löhn lesen die in Modul 4 eingereichten Textarbeiten.

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