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Rheinland-Pfalz schließt 65. Runde des Europäischen Wettbewerbs erfolgreich ab

Ingelheim war in Rheinland-Pfalz Endpunkt für die 65. Runde des Europäischen Wettbewerbs unter dem Motto „Denk mal – worauf baut Europa?“, an dem sich 169 1. Landespreisträger, mit Begleitern, rund 200 Personen, auf Einladung der Europa-Union und des Ministeriums für Bildung trafen. Nach dem Begrüßungsempfang mit schmackhafter Beilage von Beigeordnetem Wolfgang Bärnwick folgten elf thematische Führungen in der Kaiserpfalz unter dem Motto „fast wie ein römischer Palast“. Die Gäste konnten zwischen „Kennst du Karl den Großen?“ oder „des Kaisers Krone“ bis zum „historische Gedächtnis Ingelheims“ und „Einblicke in die aktuellen Grabungen“ wählen.
Mit offenbar zufriedenen Gesichtern und viel Lob kehrten die Besucher zum Weiterbildungszentrum zurück.

Nach sättigendem Imbiss für alle folgte die musikalisch von der Big-Band des Sebastian-Münster Gymnasiums umrahmte Feierstunde. 1. Kreisbei-geordneter Wolf bekannte sich in seinem Grußwort überzeugend zu Europa und versprach dafür zu werben, dass in der 66. Runde sich mehr Schulen aus dem Kreis Mainz-Bingen am Wettbewerb beteiligen. Ministerialrat Dr. Sundermann vom Bildungsministerium gratulierte den Preisträgern, dankte allen 7363 Teilnehmenden und den betreuenden Lehrkräften für ihr Engagement und stellte die historische und märchenhafte Gestalt Karls des Großen in Beispielen vor. Erfreut nahmen die Preisträgerinnen und Preisträger ihre Sach- und Buchpreise entgegen und Viele versprachen, auch an der 66. Runde unter dem Thema „YOUrope – es geht um dich!“ teilzunehmen. Unter Einbeziehung des neuen Themas erinnerte Manfred Däuwel von der Europa-Union an den 60. Geburtstag der nur 13 Jahre nach Ende des schrecklichen Mordens gegründeten Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, die auf der nur fünf Jahre nach Kriegsende entstandenen Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl aufbaute, um durch Bündelung von nationalen Souveränitätsteilen zum gemeinsamen Gestalten einer friedlichen Zukunft zu kommen.

Bericht: Manfred Däuwel