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  • 23.08.2018

Schleswig-Holstein: Breite Kooperation für den Europäischen Wettbewerb

Im Schuljahr 2018/19 erhält der Europäische Wettbewerb im Land Schleswig-Holstein besondere Rückendeckung: Bildungsministerin Prien, Landtagspräsident Schlie und Landesbeauftragter für politische Bildung Meyer-Heidemann verkündeten auf der Landespressekonferenz am 23.08.2018 ihre Kooperation für den ältesten Schülerwettbewerb Deutschlands.

Landtagspräsident Schlie richtet 2019 die Preisverleihung aus und stiftet attraktive Reisepreise nach Brüssel, in den Hansapark und ins Miniaturwunderland Hamburg, der Landesbeauftragte für politische Bildung stiftet für alle Landespreisträger altersgerechte Buchpreise.

Bildungsministerin Karin Prien dankte dem Landtagspräsidenten, dem Landesbeauftragten und Projektleiterin Janin Hartmann für die Unterstützung: „Gemeinsam sind wir stärker und können dem ‚Klassiker‘ Europäischer Wettbewerb einen neuen zukunftsweisenden Impuls geben.“ Europa habe für jede Generation ein anderes Gesicht, eine andere Bedeutung und „deshalb müssen wir immer neu für den europäischen Gedanken werben, ihn immer neu erklären und in gewisser Weise neu erfinden.“

„Das neue Schuljahr steht europapolitisch unter einem besonderen Stern – im nächsten Mai wird ein neues Europäisches Parlament gewählt.“, sagte Schlie. Der Wettbewerb sei ein herausragendes Projekt, junge Menschen zu ermutigen, sich mit Europa und seiner Bedeutung auseinanderzusetzen. Er freue sich daher, im Wahljahr 2019 Partner des Europäischen Wettbewerbs zu sein.

Der Landesbeauftragte für politische Bildung Christian Meyer-Heidemann betonte den Wert der Europabildung an Schulen: „Die kreativen Methoden des Europäischen Wettbewerbs tragen dazu bei, positive Emotionen für diese europäische Idee zu wecken. Angesichts eines europaweit wieder aufkeimenden Nationalismus ist es heute umso wichtiger, dass die Jugendlichen im Wettbewerb erfahren können, was es heißt, Bürgerinnen und Bürger Europas zu sein.“

Projektleiterin Hartmann dankte den Beteiligten für die Unterstützung und warb dafür, diese Kooperation zu verstetigen: „Europa ist nicht nur 2019 ein wichtiges Thema, sondern gehört jedes Jahr in die Schulen.“ Sie betonte die Einzigartigkeit des Kreativwettbewerbes, der politische und kulturelle Bildungsarbeit bereits ab der ersten Klasse leistet. „Wir sind kein Werbe-Instrument für die EU“, betonte sie, „wir ermutigen und befähigen Kinder und Jugendliche, sich eine eigene Meinung über europäische Themen zu bilden. Und die darf natürlich auch kritisch sein.“

Zur Pressemitteilung von Landtag, Kultusministerium und Landesbeauftragtem für politische Bildung