Sonderpreis Würth „Vielfalt vereint“ – Anerkennung, Teilhabe und Förderung, die sichtbar macht

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Seit drei Jahren lädt die Stiftung Würth Preisträgerinnen und Preisträger des Europäischen Wettbewerbs nach Berlin in die Europäische Akademie Berlin ein. Ein Preis, der jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf nicht nur Türen öffnet, sondern ihnen zeigt, dass ihre Perspektiven und Stimmen selbstverständlich zu Europa gehören.

Seit 2023 setzt die Stiftung Würth mit dem Sonderpreis „Würth-Reisepreis Vielfalt vereint“ im Europäischen Wettbewerb ein Zeichen, das weit über die Unterstützung einzelner Preisträgerinnen und Preisträger hinausreicht. Der Preis würdigt junge Menschen mit besonderem Förderbedarf – Jugendliche, die das gleiche Recht auf Europa haben wie alle anderen, denen jedoch gesellschaftlich nicht immer der gleiche Respekt entgegengebracht wird. Die Kooperation zwischen der Stiftung Würth, der Europäischen Akademie Berlin (EAB) und der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) schafft hierfür einen geschützten, aber zugleich offenen Lern- und Erlebnisraum, in dem politische Bildung, Selbstwirksamkeit und europäische Gemeinschaft bewusst zusammenfinden.

Seit 2023 fördert die Stiftung Würth einen Reisepreis für Gewinnerinnen und Gewinner des Europäischen Wettbewerbs mit besonderem Förderbedarf. Die Europäische Akademie Berlin richtet für sie eine Reise ins politische Berlin aus. © Alexis Gshtrayn

Stiftungsmitgründerin Carmen Würth betont seit vielen Jahren, wie wichtig dieser Einsatz ist: „Ich bin der Überzeugung, dass Vielfalt, Gleichstellung und Integration in Deutschland, in Europa, in der Welt von entscheidender Bedeutung sind. Dafür möchten wir mit dem Sonderpreis ein Zeichen setzen.“ Sie macht deutlich: „Wir leben in einer Gesellschaft, in der im Laufe der Zeit ungleiche Bedingungen geschaffen wurden. Die Stiftung Würth möchte Menschen ungeachtet ihrer Herkunft, Fähigkeiten oder Religion fördern, würdigen und für unser demokratisches Gemeinwesen einstehen. Diversität und Integration stehen dabei stets im Vordergrund.

Indem die Stiftung diesen Jugendlichen bewusst Raum gibt, macht sie sichtbar, was Inklusion im europäischen Kontext bedeutet: Gleiche Chancen, echte Begegnungen und das Vertrauen in die Fähigkeiten jedes einzelnen jungen Menschen. Wie viel diese Förderung bewirkt, zeigen Rückmeldungen aus den Schulen eindrucksvoll. Katrin Walter, Lehrerin an der Astrid-Lindgren-Schule in Willstätt, berichtete, dass ihre Schülerinnen und Schüler auf der Heimreise erfüllt von vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen waren. „Einige wollten direkt wieder nach Berlin reisen. Besonders gefallen hat ihnen der Austausch mit den anderen Schulgruppen. Die bildungspolitischen Angebote werden den Schülerinnen und Schülern in guter Erinnerung bleiben. Herzlichen Dank für die erlebnis- und abwechslungsreiche Zeit.“

Solche Stimmen machen deutlich, dass der Würth-Reisepreis mehr ist als ein Förderformat. Er eröffnet Jugendlichen Erfahrungen, die ihr Selbstvertrauen stärken, ihre Perspektiven erweitern und ihnen das Gefühl vermitteln, selbstverständlich zur europäischen Gemeinschaft zu gehören.

Dass die Stiftung Würth diese Arbeit Jahr für Jahr verlässlich unterstützt, ermöglicht vielen jungen Menschen, Europa aus eigener Erfahrung zu entdecken, und setzt zugleich ein starkes Signal für Respekt, Teilhabe und einen europäischen Zusammenhalt, der niemanden zurücklässt.

Auch im kommenden Jahr wird der Sonderpreis Würth wieder rund 20 junge Menschen zusammenbringen und ihnen besondere europäische Lern- und Begegnungsmomente ermöglichen.

Die EBD und die EAB danken der Stiftung Würth herzlich für dieses nachhaltige Engagement und für die vertrauensvolle Partnerschaft, mit der sie Inklusion im Europäischen Wettbewerb stärkt.

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