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Stimmen des EW: Eine lohnenswerte Erfahrung | Marie’s Erlebnisbericht

Die 16-Jährige Marie Altpeter vom Albert-Einstein Gymnasium Völklingen (Saarland) hat beim 65. Europäischen Wettbewerb teilgenommen und sich unter dem Aufgabentitel „Vergiß mein nicht“ mit verlassenen Orten auseinander gesetzt. Für ihren Bildbeitrag wurde sie als Nachrückerin für die Reisepreise nominiert und hat an der Europäischen Jugendbegegnung in Otzenhausen teilgenommen. Was sie dort erlebt hat, welche Überlegungen sie vorab angestellt hat und wie sich ihre Sorgen umgehend im Nichts auflösten, erzählt sie uns heute:

Als ich die Einladung zu dem Treffen in Otzenhausen bekommen habe, habe ich mich, ohne viel darüber nachzudenken, sofort angemeldet. Die Idee, mich mit anderen Jugendlichen aus Deutschland und Europa zu treffen und austauschen zu können, hat mir gut gefallen. Ich muss aber auch zugeben, dass ich mich unter dem Vorbehalt angemeldet habe, wahrscheinlich sowieso nicht angenommen zu werden. Nachdem ich schließlich die Teilnahmebestätigung bekommen habe und mir bewusst  wurde, dass ich nun auf jeden Fall teilnehmen werde, bekam ich es doch etwas mit der Angst zu tun.

Sind dort nicht alle älter als ich? Werde ich mich überhaupt mit den Anderen verstehen und verständigen können? Und was genau werden wir dort überhaupt machen? Ist es wie eine Woche in der Schule?

Es ist alles andere als eine Woche wie in der Schule, das kann ich euch versichern. Obwohl wir auch dort etwas Neues gelernt haben, ist es nicht mit dem Klima in der Schule zu vergleichen. Wir haben spielerisch und in Gruppen gelernt und gearbeitet. Dass bedeutet diskutiert, Plakate erstellt oder frei gearbeitet. Dabei haben wir vieles über Europa und dessen Kultur gelernt.

Die Sprache hat keine Barriere dargestellt und auch meine Angst, mich mit den Anderen nicht zu verstehen war völlig unbegründet. Alle waren sehr aufgeschlossen und nett und wir haben die Abende zusammen im Jugendraum der Akademie verbracht. Dort gab es viele Möglichkeiten z.B. zusammen Tischtennis oder Kicker zu spielen. Auch ist mir aufgefallen, dass es nicht auf das Alter eines Menschen ankommt, sondern auf seine Persönlichkeit und ob man sich eben mit ihm gut versteht oder nicht.

Auch der Ausflug nach Straßburg und die Fotorally haben besonders viel Spaß gemacht. Die ganze Woche war eine tolle Erfahrung für mich und ich bin froh teilgenommen zu haben, obwohl ich im ersten Moment Angst davor hatte. Ich bin froh, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin um diese spannende Erfahrung zu machen.

 

Weitere Erfahrungsberichte findet ihr in unserer Rubrik „Erlebnisberichte“. Ihr möchtet auch erzählen, wie ihr euren Wettbewerbsbeitrag erstellt habt oder was ihr dank des Europäischen Wettbewerbs erlebt habt? Schreibt an team@ew2018.de