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Stimmen des EW | Oliver zeigt die „Selfie“-Kunst im Spiegel der Zeit

Der 20-Jährige Oliver Vazquez Feiler von der  Gustav-von-Schlör-Schule in Weiden (Bayern) hat sich in seinem Bild für den Europäischen Wettbewerb mit dem Thema Selbstinszenierung im Spiegel der Zeit auseinandergesetzt. Die Bundesjury hat ihm dafür in diesem Jahr die Auszeichnung als beste Arbeit des Themas zuerkannt. Hier erzählt uns Oliver seine Ideen, die hinter seinem Bild stecken:

Die Selbstdarstellung in Vergangenheit und Gegenwart lässt sich in verschiedensten Formen zeigen. Mit meiner Arbeit möchte ich den Unterschied deutlich machen, wie sich früher die Hofmaler in Szene gesetzt haben und wie wir es heutzutage machen. In der Vergangenheit war es üblich, dass sich die Hofmaler mithilfe eines Spiegels selbst porträtiert haben. Im Hinblick auf meine Arbeit klar und deutlich zu sehen. Ich vor dem Spiegel stehend mit Hut und Pinsel. Der konzentrierte Blick wendet sich von Spiegel zur Leinwand.

Die heutige Selbstdarstellung hingegen, ist kaum mit der damaligen zu vergleichen. Ob Smartphone oder Kamera . Es ist fast mit allen technischen Geräten heutzutage möglich, Bilder zu machen  egal, ob man gerade unterwegs ist  oder nicht. Die Motive der Selbstdarstellungen heute sind vielseitiger als früher. Übertriebene Posen, Gesichtsausdrücke und kreative Ideen machen die heutige Selbstdarstellung  Lebendiger.

Das besondere an der Teilnahme des Wettbewerbs war es  meiner Kunst und Kreativität freien Lauf zu lassen. Das Thema vom Hofmaler zum „Selfie“  ist mir direkt ins Auge gefallen und ich wusste sofort, dass dies meine Aufgabe ist, die ich zu bewältigen habe. Ich beschäftige mich leidenschaftlich intensiv mit der Kunst der Malerei und konnte das hier auch unter Beweis stellen. Eine der besten Arbeiten abgegeben zu haben ehrt mich sehr und ich hoffe, dass ich in Zukunft weiterhin solche Erfolge haben werde.

Zu Olivers Arbeit:

Oliver Vazquez Feiler