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Stimmen EW | Celine und Rieke entdecken spielerisch Europa

Die damals 17-Jährigen Schülerinnen des Gymnasiums im Hoffmann-von-Fallersleben-Schulzentrums in Lütjenburg, Celine Böttcher und Rieke Hambach, haben gemeinsam einen Textbeitrag zum Thema „Vielfalt macht stark“ verfasst. Als Nachrückerinnen haben sie schlussendlich Gelegenheit erhalten, an der Europäischen Jugensbegegnung in Otzenhausen teilzunehmen. Wie sie die Woche verlebt haben, fassen die beiden hier zusammen.

Foto: Celine Böttcher Gruppenaufnahme während des Jugendseminars

Als wir uns mit dem Thema „Vielfalt macht Europa stark“ auseinander-gesetzt haben und daraus eine Kurzgeschichte über die Stärke der Sprachenvielfalt Europas entstanden ist, hätten wir nie damit gerechnet, dass unsere Sommerferien mit einer Reise nach Otzenhausen zur Europäischen Jugendbegegnung starten würden. Auf eine Reise waren wir somit nicht vorbereitet, da wir bereits einen Geldpreis auf Bundesebene gewonnen hatten, aber freuten uns umso mehr, dass uns diese Möglichkeit durch das Absagen anderer Preisträger geboten wurde.

Obwohl unsere Anreise, aufgrund der großen Distanz und mehreren Verspätungen turbulenter war als erwartet und wir dadurch die letzten Anreisenden waren, wurden wir trotzdem sofort freundlich empfangen und bekamen sogar noch etwas von dem bunten Abendessen, welches wir ebenfalls verpassten.

Durch die Kennlernspiele am Abend mit den anderen Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Ländern, erkannte man gleich die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit untereinander, welche eine gute Grundstimmung für die ganze Woche prophezeite. Ebenfalls trug die Atmosphäre der Akademie sowie das Team zu dieser Auffassung bei. Das Team um Sophia, Lizz und Kerstin gestaltete die Seminarteile auf eine sehr ansprechende Art und Weise, denn sie glichen nicht dem Schulalltag, sondern fokussierten sich auf Kreativität und Diskussionen. Demnach wurden wir nicht mit Fakten konfrontiert, sondern unsere Meinungen waren gefragt, welche einen Anstoß für weitere Überlegungen boten.

Foto: Celine Böttcher

Da die Woche unter dem Motto „Denk mal – worauf baut Europa? Auf Spurensuche in den europäischen Kulturen“ stand, haben wir uns mit den Themen: Kultur, kulturelles Erbe, historische Momente und einem europäischen Kulturerbe befasst. 

Die Bearbeitung der Themen fand meistens in internationalen Gruppen statt und wurde durch Spiele begleitet. Vor allem die Fahrt nach Straßburg unter dem Slogan „Kulturelles Erbe vor Ort“ wird uns besonders in Erinnerung bleiben. Dort besuchten wir den Europarat, in welchem wir uns einen Vortrag von einem Vertreter des Europarats anhörten. Nach dem Besuch bestritten wir, ebenfalls in internationalen Gruppen, eine Fotorally in der Straßburger Innenstadt. Die Aufgaben erwiesen sich als vielfältig und lustig, da wir zum Beispiel so viele Tiere wie möglich fotografieren oder auch einen öffentlichen Heiratsantrag filmen mussten. Leider ging der Tag, genau wie die ganze Woche, viel zu schnell vorbei.

 

Weitere Erfahrungsberichte findet ihr in unserer Rubrik „Erlebnisberichte“. Ihr möchtet auch erzählen, wie ihr euren Wettbewerbsbeitrag erstellt habt oder was ihr dank des Europäischen Wettbewerbs erlebt habt? Schreibt an team@ew2018.de