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  • 20.02.2020

Tagung der Landesjurys

Intensive Debatten bei der Jurierung der Wettbewerbsarbeiten

Jetzt wird es spannend beim 67. Europäischen Wettbewerb: Die Landesjurys tagen! Monatelang wurde in den Schulen an den Wettbewerbsbeiträgen gearbeitet, wurden Bilder gemalt, Videos gedreht und Texte geschrieben. Mitte Februar endeten die letzten Einreichfristen, seitdem stapeln sich die Pakete in den Landesstellen und die Erfassung aller Teilnehmerdaten und Wettbewerbsbeiträgen läuft auf Hochtouren.

Am Montag starteten dann die ersten der 16 Landesjurys des Europäischen Wettbewerbs. Die teilnahmestärksten Länder Bayern, Baden-Württemberg und Hessen tagen jeweils eine ganze Woche, um die hohe Anzahl vorliegender Beiträge angemessen begutachten zu können: Zwischen 1.500 und 8.500 Arbeiten liegen den Landesjurys vor! Um dieser Menge an Beiträgen gerecht zu werden, bestehen die Landesjurys aus bis zu 20 erfahrenen Lehrkräften aus verschiedenen Fachbereichen.

Doch nicht in allen Ländern sind die Dimensionen so groß – die meisten Landesjurys begutachten einige hundert Arbeiten und tagen dementsprechend an ein bis drei Tagen. Ihnen allen gemeinsam ist die Herausforderung, trotz der enormen Vielfalt an Altersgruppen, Aufgaben und Methoden im Europäischen Wettbewerb eine Vergleichbarkeit und Rangfolge herzustellen.

In der Regel tagen die Juror/innen in drei Teiljurys und begutachten separat bildnerische, schriftliche und mediale Arbeiten. Immer wieder gibt es jedoch Sonderfälle – Musikvideos, programmierte Apps, Klassenprojekte oder Social Media-Profile – die selbst die erfahrensten Lehrkräften vor neue Herausforderungen stellen. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler lernen beim Europäischen Wettbewerb dazu, auch die Jurorinnen und Juroren lernen von den klugen und kreativen Beiträgen, die sie begutachten.

Hunderte Lehrerinnen und Lehrer engagieren sich nebenberuflich und ehrenamtlich in den Landesjurys des Europäischen Wettbewerbs – ohne sie wäre die Durchführung des Europäischen Wettbewerbs nicht denkbar.  Viele Jurorinnen und Juroren arbeiten seit vielen Jahren oder sogar Jahrzehnten in den Jurys – ein schönes Zeichen, dass diese Tätigkeit nicht nur viel Arbeit, sondern auch viel Freude macht.

In den kommenden Wochen vergeben die Landesjurys Tausende Landespreise, in einigen Ländern sogar noch vorab Orts- oder Kreispreise. Die besten Arbeiten wählen sie für den Bundeswettbewerb des Europäischen Wettbewerbs aus. Sie werden bis Mitte März per Post in die Berliner Geschäftsstelle geschickt und dort für die Tagung der Bundesjury Ende März in Rendsburg aufbereitet.

Die Termine der Landesjurys 2020:

  • Landesjury Baden-Württemberg: 17.-21.2.2020
  • Landesjury Bayern: 17.2.-21.2.2020
  • Landesjury Berlin: 25.2.-27.2.2020
  • Landesjury Brandenburg: 2.-3.3.2020
  • Landesjury Bremen: 19.2.2020
  • Landesjury Hamburg: 24.2.2020
  • Landesjury Hessen: 17.-21.2.2020
  • Landesjury Mecklenburg-Vorpommern: 5.-6.3.2020
  • Landesjury Niedersachsen: 24.2.-28.2.2020
  • Landesjury Nordrhein-Westfalen: 2.-6.3.2020
  • Landesjury Rheinland-Pfalz: 26.2-28.2.2020
  • Landesjury Saarland: 28.2.2020
  • Landesjury Sachsen: 24.2.2020
  • Landesjury Sachsen-Anhalt: 24.2.2020
  • Landesjury Schleswig-Holstein: 19.2.2020
  • Landesjury Thüringen: 20.-21.2.2020